Freitag, 14. August 2015

Through the Booking Glass: Hollowland

Wie schon angekündigt kommt das Fazit für Through the Booking Glass diesen Monat ein bisschen früher, weil ich am Sonntag wegfliege und ich nicht weiß, wie es sich so mit dem Bloggen ergibt! Zum Glück hat sich das Buch schnell weggelesen, dass ich zum Motto "Zombie Apocalypse" gelesen hat: Hollowland von Amanda Hocking, das es gratis für das Kindle gibt. Da die Story relativ kurz und schnell vonstatten geht, wird es mit diesem Fazit wohl nicht anders sein.

Worum geht es?

Vor ungefähr einem Monat ist ein Virus ausgebrochen, das Menschen zu Untote verwandelt. Ein Biss und du bist infiziert - denn das Virus überträgt sich durch Körperflüssigkeiten. Niemand war auf diesen Ausbruch vorbereitet, weshalb es nur wenige Überlebende gibt, die entweder irgendwo auf dem Land leben oder in Quarantäne. In Mitten des Geschehens ist Remy, die schon seit einem Monat in einer Schule festsitzt, dass zu einer Quarantänestation umfunktioniert wurde. Doch sie ist mit ihrer Geduld am Ende, denn sie möchte ihren Bruder zu sehen um sicher zu gehen, dass es im gut geht, er ist nämlich ihr einzig noch lebendes Familienmitglied. Doch als sie feststellt, dass Max zu einer anderen Station gebracht wurde, nimmt sie den weiten Weg in den Norden auf sich um ihn zu finden.

Erwartungen vs. Realität

Wie ich schon in meinem Anfangspost beschrieben habe, hatte ich keine hohe Erwartungen. Ich wollte schlichtweg unterhalten werden, weil ich einfach auch mal Lust hatte wieder eine Geschichte über Zombies zu lesen. In diesem Sinne wurden meine Erwartungen definitiv erfüllt. Remy ist eine sympathische Heldin, die schon ein bisschen, trotz der kurzen Zeit, abgestumpft ist, aber wenn man einen lieben Menschen nach dem anderen verliert, hat man da auch gar keine Wahl. Ein persönliches Problem war, das ich zur gleichen Zeit Catching Fire von Suzanne Collins gelesen habe und zwischenzeitig gedacht habe, ich würde aus Katniss' Sicht lesen, aber dann konnte ich es doch unterscheiden. :D

Von dem Zombievirus erfährt man eher wenig. Man bekommt nur hin und da ein paar Hinweise, nämlich, dass die Zombies anscheinend intelligenter geworden sind und in Gruppen arbeiten können. Das wurde nie spezifisch erklärt, aber ich hab dann herausgefunden, dass es noch eine Fortsetzung geben soll, also denke ich, dass das dann im Verlauf der Geschichte herauskommen soll. Die Zombies waren nichts besonders, halt sterbende, zerfallende Tote, die nach lebenden Fleisch hungern. Ich hätte mir gewünscht, dass Hocking da ein wenig mehr vom Klischee abweicht, aber wahrscheinlich ist die Intelligenz alles, was wir kriegen.

Von der Handlung her war es ein Roadtrip von Süden (um Las Vegas herum) in den Norden (vermutlich Kalifornien). Remy hat auf ihrer Reise Harlow, ein Dreizehnjährige die sie aus der Schule mitnimmt, Blue, einen Assistenzarzt und Lazlo, der in seinem früheren Leben in einer populären Band mitgespielt hat. Diesen Aspekt fand ich ganz witzig und Lazlo war mir auch sehr sympathisch, weil er ein bisschen pingeliger war, was ich leider schade fand, dass man von Anfang an absehen konnte, dass er der Love Interest für Remy war. Da hätte ich diesen Aspekt bei Blue interessanter gefunden.

Man lernt verschiedene Aspekte der Welt kennen. So läuft die Truppe geradewegs in eine Sekte, oder "Rumtreiber", die einfach nur zum Spaß alles töten, was vorbeikommt. Eine witzige Sache ist, als sie in Las Vegas ankommen, dass sie einer Zirkus-Löwin über den Weg laufen, die sie Ripley taufen und mitnehmen, da sie sich besonders bei der Zombie-Tötung als effektiv herausstellt.

Was mich ein bisschen gestört hat, dass Remy an einem Punkt in eine stereotypische weibliche Rolle fallen musste, um ihren Plan zu verfolgen. Das hätte man ja doch irgendwie anders regeln können. Abgesehen von diesem Aspekt hätte man Remy locker auch durch einen männlichen Protagonisten ersetzen können, was fortschrittlich (feministisch) gewesen wäre, aber man kann ja nicht alles haben. :D

Was ich auch ein bisschen schade fand, ist, dass Hocking den Zombies keinen "eigenen" Namen gegeben hat. Es hätte auch "Infected" gereicht. Ein Standard, aber immerhin besser als Zombies. Da könnte man das Buch eventuell ein bisschen ernster nehmen, und die Welt wäre mehr "geschlossen", weil Zombie ja ein Begriff ist, der viel zu oft und klischeehaft verwendet wurde.

Das Ende fand ich unerwartet, weil es sehr abrupt war und ich war erst einmal schockiert, bis ich festgestellt habe, dass das eigentlich ein sehr gutes Ende ist und sehr gut zum Genre passt. Dann habe ich festgestellt, dass es ja noch eine Fortsetzung gibt und ich eigentlich keine Panik schieben sollte, aber ich glaube nicht, dass ich diese Story weiter verfolgen werde, weil ich das Ende einfach zu gut finde.

Fazit

 
Auch hier eher eine Bewertung von 3.75. Das Buch hat jetzt nicht die Weltgeschichte verändert für mich, aber es war durchaus unterhaltsam und hat seinen Zweck als Zombie Apocalypse Buch erfüllt. Es weißt eine sympathische Protagonisten auf, action-reiche Handlung, einen gut nachvollziehbaren Plot und interessante Nebencharaktere auf. Es gibt ein paar Punkte, die mich gestört haben, was aber das Gesamtbild nicht zu sehr schadet. Alles in allem eine solide Zombie Geschichte, bei der das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar ist.
  • Hollowland, Amanda Hocking
  • Dt. Titel: /
  • 312 Seiten
  • Erhältlich als eBook (Kindle, gratis) und Hörbuch
  • Englisch-Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Bewertung: 3 .75 Sterne
  • Amazon Goodreads | Amanda Hocking

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