Freitag, 31. Juli 2015

Fantasy-Lesenacht #03 ab 22 Uhr

Hallöchen :) Ich mach heute wieder bei der Fantasy-Lesenacht von Ines von The Call of Freedom and Love mit. Sie beginnt um 22 Uhr, aber ich denke ich werde bereits gegen 20 Uhr anfangen, weil ich morgen früh für's Frühstücken verabredet bin und einigermaßen frisch aussehen will. :D Wer weiß, wie lange ich deshalb durchhalten werde. Weil es eine Fantasy-Lesenacht ist, sollte man deshalb auch nur Fantasy (oder Sci-Fi oder eine Dystopie) lesen. Welches Buch ich dann lese erfahrt ihr dann nachher.

       
Mittwoch, 29. Juli 2015

Leselaunen #04

"Leselaunen" ist eine Aktion von Nici von Novembertochter und ist eine Art Zwischenbericht, wodurch ich euch wissen lasse, wie mein Leseverhalten so ist und mein persönliches Leben abläuft. Mitmachen darf natürlich jeder!

Aktuelles Buch?

Endlich, endlich (!) komme ich dazu Paper Towns von John Green zu lesen. Bin gerade auf Seite 150, also bei 49%. Das Buch liegt seit ungefähr einem Jahr bei mir rum und ich hatte mir vorgenommen es zu lesen bevor ich in den Film gehe. Der kommt im Übrigen morgen raus, und nächste Woche werde ich ihn mir vermutlich ansehen. :D Zum Glück ist das Buch nicht allzu lang (304 Seiten) und hat kurze Kapitel, weshalb das Lesen viel schneller geht als bei z.B. The Princess Bride, wo ein Kapitel teilweise 100 Seiten hatte. Bisher find ich das Buch ganz in Ordnung, es ist halt, na ja, typisch John Green. Ich sehe sehr viele Parallelen zu Looking for Alaska (ein Wunder, dass ich mich noch an das Buch erinnere), was nicht zuletzt daran liegt, dass John Green sich gerne an dem "Manic Pixie Dream Girl" Trope (=Margo) bedient. Na ja, bin trotzdem gespannt wo die liebe Margo abgeblieben ist. Bisher kann ich mir Cara Delevingne in der Rolle gut vorstellen.

Momentane Lesestimmung?

Ich bin gerade motiviert für das Lesen! Ich wünschte nur, ich würde öfter dazu kommen. :D Aber eigentlic habe ich gerade eine gute Balance zwischen Hausarbeit, Geschichte schreiben und Lesen gefunden, auch wenn ich nichts davon wirklich intensiv mache, so habe ich wenigstens ein bisschen Abwechslung. 

Zitat der Woche?

“That's always seemed so ridiculous to me, that people want to be around someone because they're pretty. It's like picking your breakfeast cereals based on color instead of taste.”
- John Green, "Paper Towns"

Und sonst so?

Ich hab letztens wieder meine alte Liebe zum Klavierspielen entdeckt. :) Ich hab vor ein paar Jhren aufgehört Unterricht zu nehmen, weil mir das Einüben von Stücken auf wöchenlicher Basis ein Dorn im Auge gewesen war, und mich absolut nicht motiviert hat. Jetzt habe ich mir ein paar Stücke ausgedruckt, dir mir gefallen und einstudiert. Meine Technik ist ein bisschen eingerostet, aber ich hab trotzdem viel Spaß dran. 
Außerdem freu ich mich auf das Wochenende, weil ich da meinen Geburtstag bei einem Frühstück nachfeiern werde. Am selben Tag gibt's noch lecker Abendessen bei ehemaligen Arbeitskollegen - ich freu mich auch schon, alle mal wieder zu sehen (und natürlich auf das Essen).
       
Montag, 27. Juli 2015

Through The Booking Glass: The Princess Bride

Leute, ich bin gerade wahnsinnig stolz auf mich. Ich bin tatsächlich zum Lesen gekommen, obwohl ich Prüfungen hatte und an meiner Hausarbeit werkele - dabei ist mir egal, ob es nur ein Buch geworden ist. Immerhin besser als keins! Für die Juli Edition von TTBG stand das Motto "Piraten" an, und dazu habe ich The Princess Bride von William Goldman gelesen. Leider habe ich schnell feststellen müssen, dass zwar mehr oder weniger Piraten darin vorkommen, aber keine zentrale Rolle spielen. Leider war somit das Motto ein wenig verfehlt, aber das muss nicht heißen, dass mir das Buch nicht gefallen hat...

Worum geht es?

Es war einmal in einem Land namens Florin, in der Zeit der Renaissance, da lebte ein Mädchen namens Buttercup. Sie wusste nicht, dass sie einmal die schönste Frau im gesamten Land werden würde. Und nein, sie wusste auch nicht, dass sie mal den schönsten Prinzen des Landes heiraten würde. Es ist doch ein "match made in heaven", nicht wahr? Doch bevor das Happy End erreicht wird, erleben wir eine Geschichte über Schwertkampf, wahre Liebe, tiefer Hass, unnachgiebiger Rache, böse Menschen, gute Menschen, fünf oder sechs wunderschönen Frauen, Tod, Lügen und Wunder. Hurra! Was für eine Überraschung: Was wir hier lesen ist ein Märchen!
Dabei ist das Märchen eigentlich nur die Binnenerzählung einer Rahmenerzählung. William Goldman tritt als Ich-Erzähler in der Rahmenhandlung auf, und berichtet darüber, wie er die Geschichte, die sein Vater ihm damals vorgelesen hatte, über die "Brautprinzessin" geliebt hat. Und jetzt möchte er seinem Sohn das Buch schenken, doch er stellt fest, dass das Buch, das von "S. Morgenstern" ist, einem satirischen Geschichtsbuch gleicht, und sein Vater ihm nur die "guten Stellen" vorgelesen hat! Das Buch ist schon sehr alt, weswegen Goldman sich dazu entschließt, es neu zu schreiben - und zwar nur mit den guten Stellen, die er von seinem Vater kannte. Und somit begleitet er uns auch durch das Märchen von Buttercup, Humperdinck, und dem Mann in Schwarz....

Erwartungen vs. Realität

The Princess Bride stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich habe auch nur gute Sachen von dem Buch gehört. Da ich etwas von Piraten gelesen hatte, dachte ich, dass das Buch sich ja perfekt in das TTBG Projekt eingliedern lassen könnte - ich hab aber falsch gedacht! Stattdessen stoße ich auf eine Märchenerzählung mit viel Charme, Witz und Abenteuer, wo zwar Piraten vorkommen, aber nicht auf die Weise, wie man es erwartet. (Da hätte ich doch lieber Peter Pan lesen sollen.) Trotzdem werde ich euch jetzt erklären, was The Princess Bride zu einem tollen Buch macht, auch wenn meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.

Zunächst einmal war ich irritiert, dass das Buch sich in zwei Teilen einteilen lässt: Die Rahmenerzählung über Goldman und die Geschichte hinter dem Märchen, und die Binnenerzählung, die eigentliche Geschichte um Buttercup. Ein wenig ungeduldig bin ich also drangegangen, da mich Goldmans Geschichte kaum interessiert hat und ich den Sinn dahinter nicht verstanden habe. Anzumerken ist, dass Goldmans Ich-Figur rein fiktiv ist, und es ist nicht wahr ist, dass er einen übergewichtigen Sohn und eine Frau als Psychotherapeutin hat, die er nicht liebt (in Wahrheit hat er drei Töchter und liebt sowohl sie, als auch seine Frau). Aber im Nachhinein musste ich feststellen, dass Goldmans Kommentare, die zwischendurch die Binnenerzählung unterbrechen, ein Faktor des Charms sind, die das Buch ausmachen. Er erklärt anhand von Rückblenden, wie sein Vater ihm damals die Geschichte vorgelesen hat, wirft ein bisschen Ironie und Witz ein, die einfach super in die Geschichte passen - denn The Princess Bride ist kein gewöhnliches Märchen!

Das mag das Cover vielleicht nicht andeuten. Man sieht da einen Mann in Schwarz und eine Jungfrau in Nöten. In Wahrheit sind da sehr viele Stereotypen vertreten, wie man vielleicht anhand meiner Beschreibung erkennt. Das unscheinbare Mädchen, das Prinzessin wird, der schöne Prinz, der sie heiratet, Bösewichte, die einem einen Strich in die Rechnung machen, eine Hochzeit, eine Rettung, ein Schwertkampf. All das ist vertreten, wie man es eben von einem Abenteuer erwartet. Das schöne ist jedoch, dass diesen Stereotypen eine Tiefe verliehen wird, indem man ihre Hintergrundgeschichte erfährt. Man fängt mit Buttercup an, die auf einer Farm wohnt und den Stallburschen, den sie liebevoll (nicht) "farm boy" nennt, und ihm harsche Befehle erteilt, und er sie mit "as you wish" beantwortet. Erst deutlich später erkennt Buttercup, dass diese Worte eigentlich "ich liebe dich" bedeuten, und fängt an ihre eigene Persönlichkeit zu hinterfragen. "Farm boy", auch Westley genannt, verfolgt auch eine Geschichte, die erst im Laufe des Romans kristallisiert wird. Doch das war noch nicht alles. Auch Prinz Humperdinck hat seine "andere Seite", die nicht so schön ist wie seine weißen Zähne. Und auch "die Bösewichte" (die " sind strategisch platziert!), Fezzik und Inigo, haben einen spannenden, abenteuerlichen und nachvollziehbaren Hintergrund, warum sie da gelandet sind wo sie nun sind, und um ehrlich zu sein, haben mir ihre Rückblenden am meisten gefallen!

Ich kann leider nicht mehr zum Inhalt und zu den Piraten sagen ohne euch zu spoilern. Es gibt sehr viele interessante Twists, einige Klischees werden aufgegriffen und anders interpretiert, und der Autor arbeitet mit viel (Selbst-)Ironie, sodass man hin und wieder schmunzeln, wenn nicht sogar lachen muss. Hier habe ich einige Zitate als Beispiel, damit ihr ein ungefähres Gefühl bekommt, wie die Story so funktioniert:


“We’ll never survive!” 
“Nonsense. You’re only saying that because no one ever has.” 
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“True love is the best thing in the world, except for cough drops.” 
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“You seem a decent fellow," Inigo said. "I hate to kill you."
You seem a decent fellow," answered the man in black. "I hate to die.” 
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“No more rhymes now I mean it!”
“Anybody want a peanut?” 
“AAHH!”

Fazit


Meine eigentliche Bewertung ist 3.75, aber so ein Sternchen zu basteln war mir leider zu anstrengend. :D Es ist ein unterhaltendes Buch mit viel Witz und tollen Dialogen. Es bedient sich zwar an Stereotypen, dieses Prinzip wird jedoch subversiert indem man ihnen Tiefe verleiht und somit dreidimensionale Figuren entstehen. Es hat nicht ganz meine Erwartungen erfüllen können, und das Ende hat sich meiner Meinung nach ein wenig gezogen, deshalb diese Bewertung - dennoch, empfehlen kann ich das Buch definitiv!
  • The Princess Bride, William Goldman
  • Dt. Titel: Die Braut des Prinzen / Die Brautprinzessin
  • 398 Seiten
  • Wurde 1987 verfilmt, mit Cary Elwes, Robin Wright und Chris Sarandon in den Hauptrollen
  • Erhältlich als eBook (Kindle), Taschenbuch und Hardcover
  • Englisch-Schwierigkeitsgrad: Einfach-Mittel
  • Bewertung: 3 .75 Sterne
  • Amazon Goodreads William Goldman
       
Mittwoch, 22. Juli 2015

Leselaunen #03

"Leselaunen" ist eine Aktion von Nici von Novembertochter und ist eine Art Zwischenbericht, wodurch ich euch wissen lasse, wie mein Leseverhalten so ist und mein persönliches Leben abläuft. Mitmachen darf natürlich jeder!

Aktuelles Buch?

Momentan lese ich "The Princess Bride" von William Goldman und bin bei 35%. Die Kapitel sind leider so lang, dass ich immer zwischendrin aufhören muss zu lesen, was aber gar nicht so schlimm ist, denn man findet ganz leicht in die Story wieder hinein. Das Buch lese ich im Rahmen von Through the Booking Glass. Piraten sind mir aber noch nicht begegnet. :D Aber bisher gefällt es mir ganz gut, denn das Buch nimmt die typischen Märchen Klischees auf die Schippe, was einfach nur amüsant ist. Ich weiß auch noch gar nicht, in welche Richtung die Geschichte geht, was immer ein gutes Zeichen ist - es gibt immer wieder eine Überraschung. Buttercup ist eine coole Heldin, eben nicht die typische Jungfrau in Nöten, obwohl sie diese Rolle teilweise erfüllt - auf eine witzige Art und Weise. Bin auf jeden Fall gespannt.
Nebenbei lese ich auch "The Hunger Games" von Suzanne Collins, ist aber für die Hausarbeit - und da komme ich langsamer voran. :D

Momentane Lesestimmung?

Ich bin zwar jetzt in den Semesterferien, aber ich hab auf viele andere Dinge Lust als auf Lesen. Deshalb komme ich nicht so krass oft dazu bzw. komme nur langsam voran. Ich fahre aber dieses Wochenende an die Nordsee, vielleicht komme ich da ein wenig zur Ruhe und kann mich besser auf ein Buch konzentrieren. Ich freu mich jedenfalls schon. :)

Zitat der Woche?

"You are wonderful, Father."
"I'm more wonderful than wonderful, how dare you insult me."
- William Goldman, "The Princess Bride"

Und sonst so?

Wie gesagt, ich hab momentan auch Lust auf andere Dinge. Ich schaue nebenher Serien - letztens hat mich eine Freundin wieder auf den Geschmack von "Die Tudors" gebracht und da Henry VIII. zu einer meiner liebsten historischen Figuren gehört, find ich die Serie total klasse. :) Ist auch, für eine Serie, erstaunlich an vielen Stellen historisch korrekt. Außerdem spielt Natalie Dormer Anne Boleyn, eine tolle Schauspielerin die eine tolle Figur verkörpert! Ansonsten arbeite ich an meiner Hausarbeit und versuche auch an meinem "Roman" weiter zu arbeiten, jetzt, wo ich ein bisschen mehr Luft zum denken habe.
       
Dienstag, 21. Juli 2015

TV: The 100 auf Pro7

Ich hatte in anderen, längeren Beiträgen bereits die Serie The 100 angesprochen, und da ich sehe, dass diverse andere Blogger ebenfalls darauf aufmerksam machen, schließe ich mich einfach mal denen und Pro7 an, das nicht zögert, in jeder Werbepause mindestens einen Spot über The 100 zu bringen. :D



Dabei begrüßte ich die exzessive Werbung eigentlich nur, weil - sorry Leute, aber The 100 ist eine verdammt gute Serie, die einfach diese Aufmerksamkeit verdient. Ich kann verstehen, wenn jemand sich den Cast anguckt und denkt "oh Mann, schon wieder so eine blöde Teenie Serie?" Nein! Definitiv nicht. Man bekommt vielleicht den Eindruck, wenn man die erste Folge schaut, aber auch da werden die düsteren Züge, die die Serie später annehmen wird, deutlich. Zudem hat sich Pro7 entschlossen, diese Serie in Doppelfolgen auszustrahlen, was hoffentlich einen besseren Einstieg in die Serie erleichtert und Zuschauer dazu bringt, sie weiter zu verfolgen, sodass sie auch auf Pro7 zu sehen bleibt, und nicht auf Sixx landet (was kein schlechter Sender ist, aber da landen ja beliebterweise Serien, die zu "unerfolgreich" für Pro7 sind).

Ich weiß, ich verspreche ziemlich viel, weshalb ich zum Inhalt komme. The 100 schneidet ein sehr populäres Genre an, man könnte nämlich behaupten, es handelt sich um eine Dystopie. Es ist nicht ganz falsch. Es ist eben eine Science Fiction Serie und erinnert auch an viele bekannte Werke aus dem Genre wie Lost, Lord of the Flies und Battlestar Galactica. Durch atomare Kriege auf der Erde wurde diese unbewohnbar und wenige Menschen schafften es sich auf Raumstationen zu fliehen, die sich zusammengeschlossen haben und nun die Ark bilden. Auf der Ark herrschen strenge Regeln. Wegen jeder kleinsten Straftat werden die Volljährigen zum Tode verurteilt, Jugendliche werden eingesperrt und bekommen mit achtzehn noch einmal die Chance vor dem Gericht.
Hundert von diesen Jugendlichen - das Projekt The 100 - werden als Versuchskaninchen ausgewählt und auf die Erde geschickt um zu sehen, ob die Erde schon bewohnbar ist. Der Sauerstoff auf der Ark wird nämlich knapp, und die 100 Jahre, die die Radioaktivität braucht um zu zuerfallen sind noch nicht vorbei. Somit landen die Jugendlichen auf der Erde - und feiern ihre Freiheit, müssen selbst damit klarkommen, wie sie alleine leben und ihre eigene Gesellschaft aufzubauen. Jedoch erfahren sie etwas, was sie nicht ahnen.

Darum geht es im Groben - ich verrate extra nicht zu viel, damit es auch schön spannend bleibt. ;) Aber ich gebe euch noch eine Kostprobe mit - meine 5 Gründe, warum ich The 100 jedem Serienliebhaber empfehle!

5. Eine Zukunftsvision, über die man mehr erfahren möchte.

Yay! Auf nach Mount Weather!!
Das Endzeitszenario ist natürlich nichts Neues, vor allem in dem Science Fiction Genre, in dem sich The 100 definitiv bewegt. Aber Raumstationen kennen wir - was in den 97 Jahren, die auf der radioaktiven Erde passiert sind, eben nicht! Man wird nach und nach den Dingen vorgestellt, die sich dort abspielen. Wie die Wesen zum Beispiel dort überlebt haben, und inwiefern sich die Landschaft verändert hat. Besonders - Spoiler Alert - Washington und New York haben sich extrem verändert. Man kann sogar mit Google Maps verfolgen, wo die Hundert sich befinden, denn den Berg, den am Anfang aufsuchen wollen, Mount Weather, gibt es wirklich. Allein das finde ich unheimlich spannend.

4. Diese Serie hat keine Angst, düster zu werden.

Na, erkennt jemand das Zitat? Skadosh!
Das kennen wir ja schon aus The Walking Dead und Game of Thrones: Sie haben keine Angst, Charakter umzubringen, und so ähnlich verhält es sich auch mit The 100. Hier muss allerdings gesagt werden, dass die Serie auch auf unterschiedliche Weise düstere Wege einschlägt. Charaktere werden an ihre Grenzen getrieben, weshalb sie gezwungen werden, eine verzweifelte Entscheidung zu treffen und ja, manchmal ist es eine kritische. Aber auch da fragt man sich: Was hätte ich in dieser Situation getan? Die Grenzen zwischen Gut und Böse werden immer mehr verwischt und man bewegt sich in den Grauzonen - dann ist alles nur eine Frage der Perspektive.

3. Nachvollziehbare, durchdachte Charakterentwicklung.

Ich bin immer wieder fasziniert von den Autoren, denn sie schaffen es, in kein Klischee zu treten, sondern den Charakteren, mögen sie noch so eine Nebenfigur sein, einen Weg zu geben und sich zu entfalten. Natürlich sind Clarke und Bellamy Protagonisten und man erkennt es an ihnen sehr deutlich, doch die krasseste Veränderung macht auf jeden Fall Octavia durch, ohne zu viel zu verraten. Aber auch kleinere Rollen wie Murphy, Monty und Jasper bekommen ihre Glanzmomente und werden von der hostilen Erde nicht verschont.

2. People of Colour

Desmond aus Lost kämpft auch wieder
um sein Überleben...
Die Ark besteht aus 12 verschiedenen Raumtationen, und ja, nur eine kommt von den USA. Es befinden sich 12 verschiedene Nationen auf der Ark, die den Unity Day feiern - der Tag, an dem sie sich vereint haben. Dadurch hat man auch einen sehr diversen Cast. Führende Positionen werden an People of Colour vergeben. Am bekanntesten sollte Isaiah Washington sein, der Theolonius Jaha spielt, der "Head Chancellor" der Ark, der schon als Dr. Burke in Grey's Anatomy bekannt sein könnte. Henry Ian Cusick ist Peruaner und spielt ebenfalls einen Chancellor, Marcus Kane, und den Schauspieler kennt ihr evtl. aus Lost. Aber auch die Jugendliche sind eine bunte Mischung. Unter ihnen Bob Morley, der Bellamy spielt und zur Hälfte Filipino ist und Lindsey Morgan, eine Mexikanerin die Raven, einer meiner absoluten Lieblingscharaktere verköpert!

1. Starke Frauenfiguren

Raven :-)
Ja, das ist mein Hauptgrund, warum ich die Serie so liebe - und auch die Autoren bewundere. Es ist eine sehr fortschrittliche, feministische Serie. Die Macher haben es zwar nicht darauf angelegt, aber sie sagten, dass "Sie haben Charaktere, die zufällig Frauen sind". Keine Rolle wird auf ihr Geschlecht zugeschnitten, die Frauen sind ihren männlichen Kollegen ebenbürtig, was vor allem an verschiedenen Machtpositionen deutlich wird. Allein Clarke fällt in diese Anführer-Rolle und schlägt sich wie gut sie kann. Die Frauen werden jedoch nicht alle als "stark und unabhängig" porträtiert, jede von ihnen hat ihre Stärken und Schwächen, die durchaus realistisch dargestellt werden. Die Serie besteht problemlos den Bechdel Test, denn die Mädels haben andere Probleme, als sich über Jungs auszutauschen. ;) Wobei ich hier sagen muss, dass es durch aus romantische und sexy Momente gibt, für diejenigen, die das gut finden - aber es eben nicht diese "typische Teenie Sache", die man eben erwartet.

Es gibt noch weitere Gründe, die ich jedoch nicht aufzählen kann, ohne zu spoilern. Was für euch heißt: Schaut die Serie einfach! Die Ratings hat sie bitter nötig, denn in den USA sind diese nicht so toll, weil die Serie einfach zu wenig kennen. Wenn man dann sieht, dass sie im Ausland gut ankommt, erhöht es die Chancen auf eine weitere Staffel. Aktuell gibt es zwei Staffel von The 100, die dritte ist in Arbeit. Wenn ihr auf den Geschmack gekommen seid - schaltet morgen, am Mittwoch den 22. Juli um 20.15 Uhr bei Pro7 ein. Und wenn nicht - schaltet trotzdem ein, vielleicht werdet ihr positiv überrascht! ;)

P.S.: Es gibt noch Bücher zur Serie, die von Kass Morgan geschrieben sind. Mir persönlich sagen sie überhaupt nicht zu, da sie sich eher wie eine schlechte Fanficiton lesen, wenn man bereits die Serie guckt. Zudem sind die Bücher stark auf Romanze ausgelegt, was mir gar nicht gefällt - und ich sehr schade finde. Aber wer die Bücher lesen will, sollte es evtl. vor Schauen der Serie tun.
       
Samstag, 18. Juli 2015

Musik: Dorothy - Dorothy EP

In erster Linie habe ich den Blog erstellt, um meine Gedanken freien Lauf zu lassen - da ist es kein Wunder, dass es hier überwiegend um Bücher und Geschichten geht, weil ich mich sowohl in meiner Freizeit als auch in meinem Studium damit beschäftige. Aber ich dachte mir, es wäre vielleicht nicht schlecht, mal hin und wieder einen kleinen Ausflug in andere Gebiete zu machen. Das sag ich jetzt aber auch nur, weil ich etwas ganz tolles entdeckt habe und es einfach nicht für mich behalten kann. :D

Ich bin ein großer Musikfan - Bands waren quasi mein Leben, als ich vierzehn bis sechzehn Jahre alt war. Da bin ich auch regelmäßig auf Konzerte, habe Poster angeschmachtet und mich mit jedem angelegt, der was gegen meinen Lieblingssänger hatte. Ja, ich war ganz schlimm. Hab mich auch bei vielen unbeliebt gemacht. :D (Zum Glück bin ich erwachsen geworden, jaja!) Mein Musikgeschmack hat sich derweilen entwickelt - zwar habe ich eine Lieblingsband (Arctic Monkeys), aber ich sehe das nicht mehr so streng und bin was genres angeht sehr offen. Neuerdings entdecke ich Musik durch Spotify, aber auch durch sehen. Eine Serie die den tollsten Soundtrack hat ist definitiv Pretty Little Liars. Durch sie kam ich vor ca. zwei Jahren auf MS MR, die man durch Hurricane oder Bones sicher erkennt. Sie haben die Lieder von der Band verwendet noch ehe es ein Album gab. Und so ähnlich verhält es sich mit Dorothy, die man schon ab und zu in der aktuellen Staffel hören konnte, und bei denen ich keine Sekunde gezögert habe, ihre aktuelle, nach ihnen selbst benannte EP, bei Amazon für knapp 3€ zu kaufen.

Die Ironie an Dorothy ist, dass, auch wenn der Name definitiv an die unschuldige Dorothy aus Der Zaubrer von Oz erinnert, die Band das überhaupt nicht ist und auch keine Friede-Freude-Eierkuchen Musik macht. Sie machen Rock mit ein paar "old folk" Harmonien drunter gemischt. Die Stimme der Sängerin, die im übrigen Dorothy heißt :D, find ich, sticht sehr heraus und klingt trotz (absichtlichen) Verzerrungen einfach nur toll und kraftvoll. Keine Frage, die Musik muss nicht jedem gefallen - aber ich finde, ihre bisherigen Lieder haben etwas Ohrwurmmäßiges, einfach etwas, was Lust macht, sie immer vom neuen abzuspielen. Nein, von mir gibt es kein ultra-professionelles Review, weil ich nicht so stark geschult bin in dieser Hinsicht. :D Aber für mich ist die Band etwas Originelles, und da ich vor allem gerade nach neuer Musik suche, war ich echt froh, dass ich sie entdeckt habe.
Das Lied, was bei Pretty Little Liars lief, ist Wicked Ones und auch die Single von dieser EP. Definitiv das kräftigste Lied davon. Mein liebstes ist Gun In My Hand, weil ich die Lyrics einfach toll finde, und definitiv verschieden interpretierbar, und weil dieses "old folk" mäßige dort am stärksten vertreten ist!

Hier einmal Wicked Ones auf Soundcloud. Leider haben sie nicht alle Lieder hochgeladen, aber ich füge noch einen Spotifylink hinzu.



So, das wär's von mir. :) Vielleicht sagt ja dem ein oder anderen die Musik zu, es wäre jedenfalls cool!
Wärt ihr denn an weiteren Musik Empfehlungen in der Zukunft interessiert? lasst es mich wissen!
       
Sonntag, 12. Juli 2015

YA-Dystopien: Nerviger Trend oder Fortschritt?



Dystopien, oder wie man sie früher häufiger nannte, Anti-Utopien, gibt es schon seit einer Weile. Durch die Schule kenne ich Aldous Huxleys Brave New World und George Orwells 1984, aber viele von euch haben vielleicht The Giver von Lois Lowry oder Lord of the Flies von William Goulding gelesen. Vor der Dystopie gab es jedoch die Utopie - die, wenn man ganz genau sein will, ihre Geburtsstunde durch Platons Politeia hat. Der Begriff Utopie selbst wurde erst durch Thomas Morus' Utopia im Jahr 1516 geprägt, und erst in der industriellen Revolution, also um 1800, kam die Dystopie auf. Man könnte sagen, dass sie sich durch das Science Fiction entwickelt hat, was nicht verwunderlich ist, denn viele Dystopien spielen in der Zukunft. Autoren wie Jules Verne, H.G. Wells, Edward Bellamy und Arthur C. Clarke prägten das Sci-Fi Genre, so wie wir es heute kennen. Der damalige Fortschrittsoptimismus erlautben Vorstellungen von technischen Entwicklungen, die es damals noch nicht gab, die aber ein besseres Leben erlauben sollten. Dieser Optimismus hielt sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, ehe der Fortschrittspessimismus dank wachsender Zentralisierung und Machtverhältnissen eintrat. Mit dem Pessimismus wuchs auch die Anzahl an dystopischer Literatur.
       
Freitag, 10. Juli 2015

Through the Booking Glass: Juli

Bei Through The Booking Glass handelt es sich um eine gemeinsame Leserunde. Jeden Monat wird von mir ein Thema vorgestellt und ein Buch, das in das Thema fällt und wir diesem Monat gemeinsam lesen möchten.

Jeder darf mit machen, entweder mit dem hier vorgestellten Buch oder ein anderes, das in das ausgewählte Motto passt, sodass wir am Ende des Monats ein gemeinsames Fazit schließen können, wie uns das Buch bzw. das Motto gefallen hat. Hier hab ich es noch einmal näher erläutert. :)
       
Montag, 6. Juli 2015

Montagsfrage #05

Die Montagsfrage ist eine Aktion von Buchfresserchen. Es gibt jeden Montag eine Frage rund um das Thema Bücher, Lesen und Schreiben, die man innerhalb der Woche beantworten darf. Die heutige Frage lautet:

Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Mittlerweile spielt der Preis schon eine größere Rolle bei mir - besonders wenn es um eBook Käufe geht, bin ich nicht bereit mehr als fünf Euro zu zahlen. Warum? Weil ich mir für den Preis eigentlich locker fast schon ein Taschenbuch leisten könnte und wenn das so ist, dann lohnt sich das eBook einfach nicht.
Bei Taschenbüchern kommt es eben um den Umfang an, da bewegt sich der Höchstwert bei mir so um die 10-15€, je nachdem, wie dringend ich das Buch haben möchte oder eben nicht. Meistens sind Taschenbücher allerdings Spontankäufe und auf Englisch, weshalb sie vermutlich nicht über zehn Euro liegen.
Hardcover kauf ich mir selten - und eigentlich nur von Bücherreihen, die ich gerne lese, und von denen ich weiß, dass sie mir das Geld wert sind. Denn Hardcover sind ja bekanntlich viel teurer. Ich geize da aber auch ein bisschen rum, bei mir sind 25€ echt die Grenze. Und wahrscheinlich werde ich heulend die Scheine an der Kasse übergeben, weil ich gerade so viel Geld ausgegeben habe.

Ich bin über die Jahre ziemlich geizig geworden, einfach, weil ich mittlerweile nicht nur Geld allein für Bücher ausgeben kann. In meiner Leseblütezeit (da war ich zwölf bis vierzehn) habe ich das nicht so eng gesehen, da ging mein Taschengeld nur für neue Bücher drauf, weil ich ja sonst keine Ausgaben hatte. Aber je älter ich wurde, desto engstirniger wurde ich deswegen. Tja. :D

Wie entscheidet ihr, wann euch ein Buch zu teuer ist?
       
Sonntag, 5. Juli 2015

Through the Booking Glass: The Casquette Girls

Ein wenig verspätet kommt nun endlich mein Fazit zu der Juni Edition von Through the Booking Glass! Leider war dieser Monat Lese-technisch nicht so erfolgreich, weshalb ich auch länger als normal für das Buch gebraucht habe. Diesen Monat habe ich The Casquette Girls von Alys Arden gelesen, das im Rahmen von Southern Gothic, das Thema für diesen Monat, ausgewählt wurde.

Worum geht es?

Ein großer Sturm sorgte dafür, dass von New Orleans nur Trümmer übrig blieben. Adele ist mit ihrem Vater einer der ersten, die nach zwei Monaten wieder zurückkommen und der Stadt wieder neues Leben einhauchen. Doch mit ihrer Rückkehr stellt sie fest, dass sich etwas verändert hat. Nicht nur für die Stadt, sondern für sich selbst. Denn als sie aus Versehen einen jahrhundert alten Fluch bricht, bringt sie die Dinge allmählich ins Rollen.
Dabei muss sie sich mit einer neuen Schule herumschlagen, da ihre alte durch den Sturm zu sehr zerstört wurde, und gewinnt sowohl neue Freunde als auch Feinde. Gleichzeitig entdeckt sie ein Tagebuch einer Nachfahrin, Adeline de Saint-Germain, die davon berichtet, wie sie von Paris in das Nouvelle-Orléans gezogen ist, wie es noch damals unter der Macht der Franzosen hieß, und stellt dabei schnell fest, dass es Parallelen zwischen ihr und Adeline gibt.

Erwartungen vs. Realität

Das Thema für diesen Monat war ja Southern Gothic - und dieses Buch hat im Prinzip alles, was benötigt wird für dieses Genre. Es spielt im Süden, in New Orleans, Lousiana - der typischste Schauplatz, aber genau deswegen war ich ja auch so neugierig. Es hat etwas Paranormales, düstere Charaktere, Geheimnisse - die passende Stimmung kreiert Alys Arden schon einmal. Dadurch, dass Adele genauso wenig weiß wie der Leser, ist es spannend mitzuerleben, wie sie nach und nach das Geheimnis lüftet. Hinzu kommt, dass die Autorin selbst aus New Orleans stammt und sich dementsprechend gut auskennt, was man sehr schnell merkt. Man hat das Gefühl man würde mit Adele selbst durch den French Quarter laufen und den herben Geruch vom Voodoo Shop einatmen - das hat mir sehr gut gefallen.

Aber auch über die Mythen und Legenden, die um New Orleans kreisen, werden wir informiert. Ich bin mir nicht sicher, ob es die wirklich gibt, aber die Autorin erzählt anschaulich von den sogenannten Casquette Girls, nach denen das Buch benannt wurde. Es waren alleinstehende Mädchen aus Klostern oder Waisenhäusern, die ihre Kassetten, das ihr Mitgift war, hatten und ohne diese hatten sie quasi keinen Wert mehr. Man sagt, dass sie mit ihren Kassetten auch die Vampire nach Nouvelle-Orléans gebracht haben, und ääärgh! Hört ihr diesen Buzzer? Der ging sofort los bei mir, als ich den ersten Verdacht auf diese Blutsauger hatte.

Man weiß nichts, sobald man anfängt das Buch zu lesen. Es ist schön, dass die Inhaltsangabe nicht viel verrät, aber umso größer sind die Erwartungen an die Geschichte. Als der "Plottwist" kam, dass das Problem die Vampire darstellen, hatte ich einige Probleme damit. Erstens: Der Plottwist war nicht wirklich einer, denn es wurden zahlreiche, wenn nicht zu viele, Andeutungen darüber gemacht. Zweitens: New Orleans ist ziemlich "ausgelutscht" was Vampire angeht. Anne Rice hat es vorgemacht, wie man zB an "Interview mit einem Vampir" merkt. Oder an The Originals, das ja von Vampiren und Hexen in New Orleans handelt. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn es drittens: Es viel origineller gewesen wäre. Klar, die Geschichte mit Adeline un den Casquette Girls war schon sehr spannend und ich kannte so etwas nicht, aber mir kamen die Vampire so zweidimensional vor. Das Buch hätte das weiter ausbauen sollen, damit ich sie auch interessant finde. Leider habe ich da nur die Augen verdreht und gehofft, dass es bald vorbei ist.

Allgemein fehlt da einfach aus der Ausbau. Es geht und Hexen und Vampire, aber ich hätte gerne noch ein paar Hintergrundinfos gehabt, wie genau jetzt die Magie funktioniert und alles. Alys Arden hat sich da nur auf "Klischees", um es hart auszudrücken, ausgeruht, was ich ein bisschen schade fand. Das alles wurde noch einmal hinuntergezogen, weil sie natürlich (!) ein Liebesdreieck einbauen musste, was ich total unnötig fand. Zumal ich Adeles Anziehung zu Nicco überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Toll, er sieht gut aus, aber wann war dieser Junge nicht total gruselig und ist immer da plötzlich aufgetaucht, wo du bist? Ihre Verbindung mit Isaac war da schon authentischer, aber vielleicht fand ich Isaac als Charakter einfach greifbarer.

Um ehrlich zu sein habe ich die letzten paar Seiten nur überflogen, weil es mir dann zu viel wurde. Nach jedem Twist wurde die Story komplizierter, es wurden noch mehr Charaktere eingeführt, die ich als sehr unnötig empfand, und die Ereignisse überschlagen sich einfach, dass ich keine Lust mehr hatte. Das Ende war dann auch eher schlecht als recht. Ich denke ich habe einfach mehr erwartet.

Ach ja, Französischkenntnisse sind vom Vorteil. Es wird auf jeder Seite mindestens ein Satz Französisch gesprochen - zwar ist es nicht so schlimm, wenn man es nicht versteht, weil keine relevanten Dinge gesagt werden, aber es war schon nervig, weil ich irgendwie nicht abkaufen konnte, dass sie heutzutage, selbst im Vieux Carré - das French Quarter - noch so viel Französisch sprechen.

Und wie sagten sie so schön?
Laissez les bons temps rouler!

Fazit


Das Buch ist definitiv über dem Durchschnitt, aber auch mehr nicht. Die Autorin schafft es eine geheimnisvolle und unterschwellig düstere Atmosphäre zu schaffen. Die Charaktere sind sympathisch, jedoch kann die Story mich nicht ganz überzeugen, vermutlich, weil ich die Erwartungen so hoch gesetzt habe. Dennoch, das Buch war definitiv kein Fehlkauf und habe es teilweise echt genossen zu lesen.

  • The Casquette Girls, Alys Arden
  • Dt. Titel noch nicht erschienen
  • 400 Seiten
  • Erschien zuerst auf Wattpad
  • Erhältlich als eBook (Kindle), Taschenbuch und Hardcover
  • Englisch-Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Französisch Kenntnisse: Vorteilhaft
  • Bewertung: 3 Sterne
  • Amazon Goodreads Alys Arden
       
Mittwoch, 1. Juli 2015

Leselaunen #02

"Leselaunen" ist eine Aktion von Nici von Novembertochter und ist eine Art Zwischenbericht, wodurch ich euch wissen lasse, wie mein Leseverhalten so ist und mein persönliches Leben abläuft. Mitmachen darf natürlich jeder!

Aktuelles Buch?

Gerade lese ich "The Casquette Girls" von Alys Arden, das Buch für die Through the Booking Glass Aktion im Juni. Ich hinke damit sehr hinterher, ich weiß. :D Aber ich hoffe, ich bekomme das Buch die nächsten Tage durch. Bisher gefällt es mir ganz gut. Es ist gelabelt als "Southern Gothic", aber bisher überzeugt mich die düstere Stimmung noch nicht ganz. Aber es ist auf jeden Fall spannend, weil ich eigentlich gar nicht weiß worum es geht - die Inhaltsangabe selbst sagt nur darüber aus, dass ein großer Sturm New Orleans vollkommen zerstört hat, und die Protagonistin, Adele, und ihr Dad mussten die Stadt für zwei Monate verlassen. Jetzt kommt sie wieder, stellt fest, dass merkwürdige Dinge laufen, und auch sie hat plötzlich Fähigkeiten, über die sie sich nicht bewusst war. Ich ahne eventuell etwas, ich hab aber auch den Verdacht auf Vampire, aber ich bin gerade bei 41% und noch ist nicht viel passiert, von daher - ich kann's nicht einschätzen. :D Wär aber nicht überraschend - also wenn das der Plottwist ist, dann - na ja... Außerdem sprechen sie in diesem Buch so viel Französisch. Ich weiß, dass Louisiana früher eine französische Kolonie war, aber ich dachte im 21. Jahrhundert wär Englisch die Norm. :D

Momentane Lesestimmung?

Ich erhole mich langsam von meiner Leseflaute. :) Ich glaube es hat vor allem daran gelegen, dass ich wahnsinnig gestresst gewesen bin - bin ich immer noch, aber jetzt habe ich mich einigermaßen organisiert, sodass ich für alles irgendwie Zeit finde. Mit dem Lesen hinke ich noch hinter her, weshalb ich die Aktion ein wenig nach hinten verschieben muss, aber damit hab ich mich abgefunden. Ich glaube auch, dass ich mir den Rückblick für Juni sparen werde, weil ich nicht oftz um Lesen gekommen bin und am Ende des Sommers einen gesamten Überblick über Juni, Juli, August (und evtl September) mache. Aber das entscheide ich spontan. :) 

Zitat der Woche?


"You don't control their minds, ma fifille, you control their hearts."
- Alys Arden, "The Casquette Girls"

Und sonst so?

Unistress ist immer noch präsent, aber es gibt einen Silberstreif am Himmel! Denn: Meine Dozentin hat mir grünes Licht für mein Hausarbeitsthema gegeben! Das heißt, ich darf mich den Sommer über ganze Zeit mit der The Hunger Games Trilogie beschäftigen und über Geschlechterrollen in diesen Büchern schreiben. Was auch heißt, dass ich mir die Bücher auf Englisch besorgen muss (denn wir sollen im Original zitieren), weil ich die Bücher gerade nur auf Deutsch besitze. Ich freu mich total! Ich werde mich in der Woche mal darauf stürzen, mir die Literatur zu besorgen um mich einzulesen, damit das ganze schon einmal eine Struktur bekommt, und hach, ich freu mich so!
Außerdem hab ich den Entschluss gefasst, mein zweites Fach - Linguistik - zu wechseln. Es liegt mir nicht so wie ich es gerne hätte, und wenn ich keinen Spaß dran hab, macht es keinen Sinn für mich es weiter zu studieren. Ich hoffe ja, dass ich vielleicht in der Anglistik, Kunstgeschichte oder Geschichte einen Platz bekomme, auch wenn es heißt, dass ich (jedenfalls für die letzten zwei Fächer) mein Latinum nachholen muss. :):):) Das wird ein Spaß - nicht. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf. :D

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