Sonntag, 13. März 2016

Spotlight: Der Cassandra Clare-Komplex, oder: Wann ist genug?

Mit "Spotlight" rücke ich Bücher in den Vordergrund eines größeren Kontexts wie Artikel, Serien, aktuelle Themen, etc.

Habt ihr schon Mal von dem "Cassandra Clare-Komplex" gehört? Ich weiß gar nicht, ob das möglich ist, denn diesen Begriff habe ich vor wenigen Monaten erfunden. Merkwürdig, denn Rick Riordan hat mich auf die Idee gebracht. Zufälle gibt's. Aber erst einmal von Anfang.

Wer sie nicht kennt: Cassandra Clare ist die Autorin der Mortal Instrumtents-Reihe (City of Bones, City of Ashes, City of Glass, etc.) und der Infernal Devices-Reihe (Clockwork Angel/Prince/Princess). Demnächst startet sie mit ihrer Dark Artifices-Reihe, und das erste Buch erscheint auf Englisch diesen Monat: Lady Midnight. Alles schön und gut. Allerdings hat die Sache einen Haken: Alle Bücher spielen in ihrem Shadowhunter-Universum, jedoch in verschiedenen Zeiten und Orten. Sie tut das, wovon alle Harry Potter Fans träumen: Kreiert den einen Spin-off nach den anderen, ruht sich auf dem aus, was sie bereits 2007 erschaffen hat und denkt nicht einmal dran aufzuhören. Mit Dark Artifices schreibt sie ihre dritte Reihe über Schattenjäger, insgesamt sind fünf geplant.

Als das erste Spinoff, Clockwork Angel, angekündigt wurde, war ich hellauf begeistert. Schattenjäger im viktorianischen London? Count me in! Und als ich das Buch dann gelesen habe, fand ich es sogar viel besser als das Mutter-Buch, City of Bones, und später auch die gesamte Reihe. Ich habe mich auch zufrieden damit gegeben, dass sie Mortal Instruments, obwohl nach City of Glass Schluss sein sollte, die Reihe weiterführen wollte. Immerhin ist diese mit ihrer zweiten Reihe verflochten. Aber ich hatte auch schon da ein ungutes Gefühl und heute sehe ich die letzten drei Bücher als ziemlich unnötig an. Als schließlich die Ankündigung von Dark Artifices kam, und anschließend, dass neben dieser Reihe zwei weitere, wenn nicht noch mehr Schattenjäger Bücher geplant sind, hat sich mein Magen komplett umgedreht.

Ich weiß nicht, wie ihr es seht, aber ich persönlich fand den Epilog von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes nicht so super. Es hat sich gezwungen angefühlt, als hätte man noch nicht genügend Sahne auf der Torte. Und auch wenn ich weiß, dass die gesamte Welt total begeistert ist von der Veröffentlichung von Harry Potter and the Cursed Child, so habe ich mit Vorsicht reagiert und ganz ehrlich, ich bin mir gerade nicht sicher ob ich dieses Script lesen will. Bei Harry Potter ist mein Problem, dass der siebte Band bereits fast zehn Jahre her ist und ich, wie auch andere Fans, schon ihre eigenen Vorstellungen anhand von Fanfictions, Rollenspielen oder Tagträumen haben, wie es den Kindern von Harry & Co. ergeht. Jetzt noch eine Fortsetzung zu lesen, sei es nur ein Theaterstück, bereitet mir Unbehagen. J.K. Rowling und ich sind sowieso zurzeit nicht die dicksten Freunde (aus anderen Gründen), aber ich habe keine Lust mir die Vorstellung kaputt zu machen, nur weil die Autorin Bock hatte nach einer gefühlten Ewigkeit eine Fortsetzung rauszubringen. Für mich ist es zu spät für irgendeine Fortsetzung. Himmel, ich weiß nicht mal ob ich Bücher über die Rumtreiber Zeit lesen würde, und ich LIEBE die Rumtreiber. 

Bei Cassandra Clare ist das eine andere Sache. Sie haut Buch hinter Buch raus, Spinoffs, führt neue Charaktere in einer bekannten Buchreihe ein, nur um sie als neue Hauptcharaktere in einer anderen Reihe zu etablieren. Wenn sie weiter so macht, kann sie unendlich viele Bücher schreiben. Mein Problem ist, dass es einfach zu viel ist. Sie lässt keinen Raum für eigene Vorstellungen, was ich an Harry Potter im Nachhinein schätze. Nein, sie erwägt jede Möglichkeit die in der Schattenjägerwelt passiert und schreibt sie in ein Buch um. Zwei Teenager verlieben sich, denken aber, sie seien Geschwister. Was, wenn ein Teenager zwischen zwei anderen Teenager steht, wen soll sie lieben? Eine Schattenjägerin ist in ihren Parabatai verliebt, was verboten ist, was soll sie tun? Ganz ehrlich, ich will es nicht wissen. Ich hatte vor kurzem Lady Midnight (Möglichkeit 3 wird dort behandelt) in der Hand und habe für einen Moment überlegt: Willst du dieses Buch lesen? Du hast es in greifbarer Nähe. Du könntest diese Autorin jetzt unterstützen und diese Idee dieser Ausschlachtung einer Idee, nur um Geld zu machen. Denn seien wir ganz ehrlich: Mit den Schattenjägern hat Clare ihr Geld gemacht, und sie weiß, dass sie weiterhin damit Geld macht. Anstatt etwas Neues auszuprobieren und Risiken einzugehen, sich als Autor zu entfalten, produziert sie das gleiche Buch, jedes Jahr unter einem anderen Titel.

Und das meine ich ernst. Cassandra Clare recycelt nicht nur ihre Shadowhunters, sondern auch ihre Charaktere. Jace und Clary sind abgekupfert von Draco Malfoy und Ginny Weasley aus ihrer Draco-Trilogie-Fanfiction (die sie als Cassandra Claire im Internet veröffentlicht hat). Will Herondale ist eine Version von Jace, also eine Version von Draco. Und ich bin mir fast sicher, dass Emma Carstairs in Lady Midnight ebenfalls eine Version von Jace/Will/Draco ist, nur hat sich ihr Geschlecht verändert.

Als letztes Jahr das erste Buch von Magnus Chase and the Gods of Asgard von Rick Riordan herauskam, ist mir ein Gedanke gekommen. Ich habe das Buch noch nicht gelesen - ich kenne nur die Percy Jackson Bücher und habe mit der Helden des Olymp-Reihe begonnen - aber ich würde Mal behaupten, dass ich Rick Riordan ganz gut als Autor kenne: Er greift sich Mythologien heraus. Erst ist es die griechische, dann die ägyptische, dann die römische, jetzt die nordische. Kein Problem, ich liebe Mythologien und Riordan recherchiert diese hervorragend. Ich wusste nicht einmal, dass ich jemals ein Problem mit Rick Riordan haben werde, doch dann habe ich die Rezensionen zu Magnus Chase gelesen und da, schon wieder dieses Gefühl als würde mein Magen sich verknoten.
Neben den begeisterten Rezensionen von Stammleser von Riordan gibt es Leute, die mit einem kritischen Auge an das Buch herangehen und sagen: Er hat nichts neues erfunden. Damit meinen sie nicht, dass er schon wieder ein Buch über eine Mythologie geschrieben hat, sondern, dass er einen Charakter, den er bereits erfunden hat, wieder recycelt hat, und ihn in einen anderen Kontext gesteckt hat. Dieser Charakter ist Percy Jackson. Ich wiederhole noch einmal, ich habe das Buch nicht gelesen, weshalb mein Wort jetzt keine Geltung haben muss, aber Freunde und Rezensenten, denen ich vertraue, schon und darunter sind Kommentare wie "es ist schwierig Magnus' Stimme von die von Percy zu unterscheiden" was für mich heißt: Gleicher Charakter. Die Story kann innovativ sein wie sie will, der Schreibstil großartig - es ändert nichts an der Tatsache, dass Riordan ein Rezept gefunden hat und er sich nicht scheut es immer wieder anzuwenden.

Das nenne ich den Cassandra Clare-Komplex.

Ich habe gehört es soll eine weitere Percy Jackson-Reihe geben, doch es wird um Apollo gehen. Warum auch immer. Ich denke es hat etwas mit dem Ende von Helden des Olymp zu tun, aber ich weiß jetzt schon, dass ich es nicht lesen werde. Es ist einfach zu viel des Guten. 

Aber immerhin bedient sich Riordan an seinen eigenen Charakteren. Cassandra Clare ist schon sehr oft wegen Plagiat angeklagt worden, bereits in den Zeiten, als sie sich noch Claire statt Clare nannte. Dass Jace und Clary basically Draco und Ginny sind, ist für diejenigen, die die Draco-Trilogie gelesen haben, wohl auch sehr ersichtlich. Zudem wurde Clare zuletzt wieder wegen Plagiat angeklagt, weil sie wohl Mortal Instruments und ihre Schattenjäger 1:1 von einem bereits existierenden Roman übernommen hat.

Ich bin nach wie vor ein Fan der bisher erschienen Bücher von Clare und ich liebe Percy Jackson und das ist keinesfalls eine Kritik gegen die Bücher, aber ich finde es wichtig, sich mit so einem Thema in einem größeren Bild zu beschäftigen. Ich kenne die Autoren nicht persönlich, aber anhand solcher "Aktionen" hinterlassen sie einen Eindruck, bei dem ich nicht weiß, ob er mir gefällt. Klar kann man sagen, der Autor kann einfach diese Welt und diese Charaktere nicht loslassen, aber irgendwann ist genug.

Selbstverständlich haben Autoren schon öfter Spinoffs geschrieben, wie auch Richelle Mead mit Vampire Academy und Bloodlines, aber ich finde es ist etwas anderes, wenn man das Potential in Nebencharakteren erkennt und ihnen eine größere Geschichte gibt, als wenn man zwanghaft einen Charakter einführen muss, nur um irgendwie eine neue Buchreihe schreiben zu können.

P.S.: Rick Riordan hat im Übrigen Magnus Chase Cassandra Clare gewidmet, was ich unglaublich ironisch fand...

Wie seht ihr das? 
Wann sollte ein Autor loslassen, wann sind genug solcher Bücher geschrieben? 
Habt ihr auch schon einmal Gedanken darüber gemacht, oder achtet ihr gar nicht darauf und lest einfach, weil es euch gefällt und ihr den Autor mögt?

Weitere Literatur:

Kommentare:

  1. Mir ist das bei der Shadow Falls Reihe von C.C. Hunter aufgefallen. Das Spin Off rund um Della ist quasi nochmal genau dasselbe wie in den ersten 5 Büchern, genau das gleiche Konzept. Mädchen zwischen zwei Jungen, Geistersehen, Kriminalfälle lösen. Demnächst kommt das nächste Spin Off, und es wird sich wohl auch wieder nur der Name der Hauptcharaktere ändern.

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    1. Habs gleich mal bei Fb geteilt, ein toller Artikel :-)

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    2. Danke für's Teilen! :)

      Ich meine, ich versteh, dass das Geld bringt aber ich als Autor wäre da schnell gelangweilt. Ist das nicht gerade das Tollste am schreiben - neue Welten und Charaktere erfinden? Den Lesern immer wieder das gleiche Vorzukauen ist meiner Meinung nach auch eine Beleidigung ihrer Intelligenz..

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  2. Hallo, Liebes! ♥

    Im vierten Absatz habe ich einen innerlichen Jubelschrei ausgestoßen, weil ich doch nicht so einsam bin, wie ich mich immer fühle.
    Seitdem bekannt wurde, dass dieses Spin-Off-Theaterstück zu HP als Buch veröffentlicht wird, höre bzw. lese ich überall nur Begeisterungsstürme. Alle sind hin und weg, lieben das Buch jetzt schon, jubel und so weiter, und so fort. Und ich sitze dazwischen mit einer gewissen Portion Ungläubigkeit, weil ich nicht wahrhaben will, dass sie das ernsthaft bringt.
    Für mich besteht die "Harry Potter"-Reihe aus sieben Bänden und ein neues Buch wäre ein Eingriff in den Kultstatus der Reihe, eine Gefahr, den Zauber dieser Welt zu zerstören, eine Relativierung des Sonderstatus dieser Reihe.
    Für mich steht fest, dass ich ihn nicht lesen werde, aber allein die Existenz zerstört schon ein wenig die Magie der Reihe. Nicht, dass ich niemals Wendungen neu erträumt hätte. Aber wie du sagst, dem Leser sollte ein wenig Freiheit für seine Fantasie gelassen werden.

    Cassandra Clare. Ich habe noch kein Buch von ihr gelesen und bezweifle mittlerweile, dass ich es noch tun werde.
    Ein Grund ist dieses brutale Ausschlachten einer Idee, das mir mittlerweile Geldmacherei gleicht. Irgendwann ist genug. Schön, wenn eine Idee funktioniert hat, aber das bedeutet doch nicht, dass man sie unzählige Male neu erfinden muss. Warum nicht neuen Ideen Raum geben? Oder es sein lassen. Denn das Ende vom Lied ist doch nur, dass sie auch die ursprüngliche Idee zerstört.

    Was du bei Rick Riordan ansprichst, ist mir ebenfalls schon aufgefallen. Ich liebe Percy Jackson. Ich liebe Riordans Stil und die Art, wie er nebenbei Wissen zu Mythologien vermittelt, die er in allen Details recherchiert hat. Ich liebe seinen Humor und die Lebendigkeit seiner Charaktere.
    Doch als ich von der neuen Apollo-Reihe gelesen habe, wurde es mir allmählich zu viel des guten.
    Denn irgendwann muss ein Autor erkenne, dass die Erzählung einer Welt beendet ist, egal, wie sehr er an ihr hängt oder wie gut sie sich verlauft. Denn sonst gerät er in die Gefahr, sie und ihren Zauber kaputt zu machen.

    Also: Toller Beitrag, dem ich zustimmen kann und mit dessen Thema ich mich auch schon beschäftigt habe!
    Sorry für den langen Kommentar. xD

    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag! ♥♥♥

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    1. Leute scheinen auch zu vergessen, dass es sich nicht um ein richtiges Harry Potter BUCH handelt, sondern nur um den Script des Theaterstücks. Das ist meiner Meinung nach etwas ganz anderes. Ich hab mich da teilweise echt schlecht gefühlt, weil ich mir bei der Ankündigung nur dachte "eh.." Ganz ehrlich, für mich tritt JK Rowling gerade, was Harry Potter angeht, in ein Fettnäpfchen nach dem anderen, ich finde, sie sollte es einfach lassen.. :P Wie du nämlich schon sagtest - es ist ein Eingriff in den Kultstatus.

      Ganz ehrlich, im Prinzip kann ich dir noch TMI 1-3 und TID empfehlen von Cassandra Clare. Ich würd mir dir Bücher nur nicht mehr kaufen, sondern ausleihen. xD Die Buchreihen mochte ich auch noch (bei TMI nur die ersten drei), da hat sie es auch noch nicht übertrieben. Ich kann aber verstehen, dass du lieber gar kein Buch von ihr anfassen willst.
      Cassandra Clare ist einfach geldgeil und dran gewöhnt, alles zu recyceln, von daher wundert mich das gar nicht mehr. :D Für mich ist das keine ernstzunehmende Autorin.

      Ich werde, wenn ich ehrlich bin, nur noch Helden des Olymp von Riordan lesen (und Kane Chroniken, die hab ich ja auch schon angefangen). Solange er sich nicht von der Mythologie-Welt distanziert, distanziere ich mich von ihm. :( Das grenzt für mich schon zu stark am CC-Komplex.

      Danke dir. Und macht nix. Ich bin froh über lange Kommentare ♥

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  3. Hallo :D,

    cih muss ehrlich sagen, dass ich weder die Reihe von Clare, noch die von Riordan zu Ende gelesen, aber natürlich von den ganzen Spin-offs gehört.
    Ich bin eigentlich ganz froh, dass die Clockwork Spin-off Reihe da ist, da sie mich sooo viel mehr interessiert, als ihre Mutter- Reihe, wie du so schön sagtest.

    Aber auch ich finde, dass irgendwann einmal man sich von seiner erfundenen Welt verabschieden sollte und etwas neues wagen :)

    Ein wirklich sehr schöner Beitrag! ♥

    Liebste Grüße
    Anna

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    1. Hey,

      The Infernal Devices ist auch eine echt tolle Reihe! Ich würde aber tatsächlich zuerst die ersten drei Mortal Instruments Bücher lesen, dann fällt dir der Einstieg leichter, weil dir die Welt schon bekannt ist. Aber das ist definitiv kein Muss.

      Das finde ich auch. Mir wär es auch zu langweilig immer in der gleichen Welt zu verweilen.

      LG ♥

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  4. Hallo!
    Das ist eine sehr interessante Diskussion. Ich fange mal von hinten an.
    1. Ist die Idee an sich von Cassie's Schattenjägern nicht neu. 2001 - also 6 Jahre vor TMI habe ich von Herrn Anreas D. Hesse "Die Schattenjäger und die Augen des Dämons gelesen. Gleiche Idee, einfacherer Umsetzung, tolle Bücher. Cassie hat also ganz sicher nicht das Rad neu erfunden.

    2. Auch wenn ich ihre TMI Reihe liebe (bis Band 3), diese ganzen Plagiatsgeschichten sind doch recht schwammig. Da könnte man genauso vorraussetzten, dass Cassie diese Buchereihe kannte und sich hier bedient hat - was echt Schwachsinn wäre.
    Es gibt viele Bücher mit ähnlicher Thematik und Verlauf - ist bei der Masse auch nicht verwunderlich. Vergleiche (auch mit ihrer FF) anzustellen finde ich absurd.

    3. Warum sich Autoren an ihren eigenen Charakteren bedienen bzw. nicht loslassen können, wie du geschrieben hast, ist einfach:
    Cassie/Riordan/usw. haben mit ihren TMI/Percy Jackson/usw. sehr erfolgreiche Marken kreiert und man soll die Kuh doch melken solange sie Milch gibt, nicht wahr? ;-)
    Cassie ist für mich jemand der die Kuh auch noch melkt, obwohl da eigntlich nur noch heiße Luft rauskommt. Aber auch die lässt sich offenbar noch famous verkaufen, also macht sie weiter.
    Ich will mir nicht anmassen Urteile über ihre Schriftstellerei (handwerkliches Können) zu machen, aber viele andere Autoren (z.B. Holly Black) haben so etwas nicht nötig.
    Cassie's Figuren ähneln sich und laufen nur unter anderem Namen. Ich habe auch die Rezi's zu Riordans neuer Reihe gelesen und das klingt ähnlich. Eigentlich traurig, wie du bereits gesagt hast: sie entwickeln sich auf diese Weise als Autor nicht weiter.

    Die Vergleiche mit Cassie's FF finde ich allerdings an den Haaren herbei gezogen. Vergleichen wir doch alle Bad Boy Hauptfiguren aus Büchern, oder alle Heldinnen und man wird IMMER Gemeinsamkeiten finden - denn Figuren beruhen auf Archeotypen und die sind nun einmal wie sie sind. Nämlich genau dass was gut geht und auch was uns bewegt und anspricht. Die Mehrzahl der Leute wollen nicht über "Otto Normalverbraucher" (nicht abwertend gemeint) lesen. In Büchern /Filmen wollen wir in andere Rollen springen. Alles andere haben wir jeden Tag kostenlos.
    Irgendwelche Charaktere oder Plots ähneln sich also immer (mehr oder weniger stark). Es kommt nur darauf an was der Autor daraus bastelt und wieviel persönliche Note und Eigenständigkeit er dem Werk verleiht. Cassie z.B. nimmt einfach nur ihr 0/8/15 Schema und reproduziert es immer wieder. Es ist allerdings IHR 0/8/15 Schema und wie man sieht, es funktioniert. Niemand MUSS solche Bücher lesen, aber viele tun es trotzdem.


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    1. Der Vergleich zu ihrer FF ist leider nicht weit hergeholt. Ich habe sie damals gelesen und als ich dann Jace das erste Mal habe reden hören und gesehen habe, wie er sich verhält, ist mir sofort aufgefallen, dass es genau dasselbe war, was ich schon von ihrem Draco gesehen hatte.

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    2. Hey!
      Danke für deinen ausführlichen Beitrag. :)

      1. Nicht nur die Reihe, die du erwähnst, sondern auch eine andere, dessen Autorin Clare Plagiat vorwirft, hat ein Konzept von Schattenjägern (sie heißen Darkhunter) erfunden, die ihrer ähneln. Clare wusste auch von dieser Reihe. Es geht aber auch eher darum, dass sie "ihre" Idee einfach nur immer wieder recycelt. Das ist das Problem und dass es nicht mal ihre Idee ist, macht es noch schlimmer.

      2. Ich finde das nicht schwammig. Im neusten Fall hat man sogar eine Tabelle aufgestellt mit ALLEN Gemeinsamkeiten. Nicht nur die "Idee" von Schattenjägern, sondern auch ganze Charaktere. Hier ist die pdf, falls du mal schauen willst: Beweis
      Zudem hatte Clare schon Plagiatsfälle in ihrer Zeit als Fanfiction-Autorin.

      3. Da stimme ich dir absolut zu und das ist genau das hier was ich problematisiere. Clare/Riordan/werauchimmer kann noch so gut schreiben (und sie haben einen echt guten Schreibstil), aber für mich ist das nicht "Schriftstellerei", wenn man ständig Charaktere recycelt und dann unter einem anderen Namen verkauft.

      4. Ich stimme Friedelchen da zu, dass ist meiner Meinung nach überhaupt nicht an den Haaren herbei gezogen. Man muss sich mal vor Augen führen, dass die Frau sechs Jahre an ihrer Fanfiction geschrieben hat (bis 2006) und City of Bones 2007 veröffentlicht wurde. Ich finde, das ist keine lange Zeit um sich von ihrem lieben Draco zu lösen. Und wenn man die FF kennt, weiß, dass sie größtenteils Dialoge übernommen/angepasst hat. Jace IST ihre Version von Draco Malfoy. Er sieht sogar so aus. Man kann die FF sogar noch irgendwo im Internet finden und die beiden Sachen einfach nebeneinander legen.

      Du hast natürlich recht. Es gibt immer Archetypen und ähnliche Plotlines, aber das ist in diesem Kontext nicht der Fall. Ich rede auch gar nicht vom Plot, mein Problem sind einfach die Figuren, die sie schon immer - wie du sagst - reproduziert hat. Draco war der Anfang. Dann kam Jace, dann Will, jetzt Emma. Alle sind eine Version von ihrem Liebling aus der Fanfiction.

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    3. zu 2.: Interessehalber habe ich mal auf den Link geklickt und finde es gerade irgendwie lustig, dass es mich so ein bisschen an die Liste erinnert, die ich zu den Ähnlichkeiten zwischen VA und "Dämonentochter" erstellt habe. xD
      Wenn das kein Plagiat ist, weiß ich es auch nicht. ^^ Mehr Ähnlichkeit geht ja fast nicht. ;)

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    4. Hallo!

      Zu der FF Sache: ich kenne sie nicht und wenn sie ihren "Draco" praktisch nur umbenannt hat, ist das schriftstellerisch echt schwach - andererseits kann ich verstehen dass sie aus einem supi Chara Geld schlagen will. (Aus wirtschaftlicher Sicht mag ich das nicht verurteilen.) Aber das ist eben Cassie Recycle Thema und da sind wir uns ja alle einig ;-)

      Zu der Liste: klar gibt es diese Gemeinsamkeiten (btw. seit wann hat Clayr's Mum auch Engelblut O.o War ich da Kaffee holen?) aber ich könnte wetten, das man in 3 anderen Büchern von großen Reihen, nmindestens 70 % dieser Liste genauso ebenfalls findet. Teilweise sind die Fakten doch recht allgemein.
      Nichts destotrotz zeugt es natürlich nicht gerade von Kreativität auf Clare's Seite. (Aber ihre Bücher sind trotzdem cool xD.)

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    5. Hey,

      ich versteh das auch. Ich finds nur sehr schade. Ich glaube die Frau könnte aus ihrem handwerklichen Können mehr machen. Ich glaube, jedes andere ihrer Bücher würden sich auch gut machen, würde sie sich was trauen (und nicht wieder unoriginell sein..)

      Ich find das gar nicht so allgemein wenn ich ehrlich bin, weil mir das schon doch zu viele Gemeinsamkeiten sind, als dass es zufällig so sein könnte. Das sind ja doch recht viel Parallelen vor allem bei den Charakteren. Und die Tatsache, dass Clare die Bücher kannte als sie City of Bones geschrieben hat, setzt noch einen drauf.
      Ja, leider sind sie cool. xD

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  5. WORD UND AMEN!
    Kann ich zum Großteil nur so unterschreiben. Vor allem wenn man Google mal bemüht lässt sich ganz leicht herausfinden, aus seriösen Quellen, wie viel Kohle unsere liebe Casshie für die Dark Artifices als Vorschuss eingestrichen hat. Und das ist eine Summe, die bewegt sich in einem Rahmen, das fasst man sich einfach nur noch an den Kopf und fragt verdutzt: Wie zur Höllen kann DAS sein?!

    Ich finde ja immer besonders lustig, wenn Leute sagen: "Ja, lass sie doch weitere Shadowhunter-Bücher schreiben, wenn J.K. Rowling jetzt weitere Bücher in der Magischen Welt schreiben würde, würden die doch auch alle kaufen!"
    Ähm ja, 1. Cassandra Clare ist nicht J.K. Rowling, wir wissen alle das sie es gerne wäre *hust Magisterium hust*, aber sie ist es nicht. Und 2. Wusste J.K. Rowling wann sie ihre Geschichte beenden musste. Sie wusste das nach 7 Bücher Schluss sein muss, und hat nicht schon vor dem Ende der Reihe 2 weitere Reihen angekündigt und währenddessen eine Prequel-Trilogie geschrieben. Also, ja natürlich würden sich die meisten Menschen darauf stürzen wenn es jetzt ein neues Buch aus der Harry Potter Welt geben würde, was halt einfach daran liegt, dass diese Welt so viele Möglichkeiten bietet und es mit Sicherheit nicht irgendein Aufguss dessen wäre, was wir bereits kennen, und was bei Casshie und ihren Shadowhuntern einfach der Fall ist. Es wiederholt sich einfach alles nur und ja...

    Mal davon abgesehen, dass J.K. Rowling eben keine problematische Autorin mit einer Vergangenheit als Cyber-Bully und Plagiatsaffären ist.

    Und Rick Riordan, ja der springt gerade auf den gleich Zug auf. Ich werde seine Bücher auf jeden Fall nicht lesen, nicht bis er etwas rausbringt was nichts mit irgendwelchen Göttern zu tun hat.

    Sehr guter Beitrag auf jeden Fall! :D

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    1. Ich finde es einfach nur schrecklich, wie man mit sich selbst vereinbaren kann, dass man seine Leser ständig für dumm verkauft? Ich meine, hallo!? Nicht wenige merken, dass sie da ständig das gleiche vorkaut.

      Lol, von Magisterium wollte ich erst gar nicht anfangen. Ich habe es nicht gelesen, aber allein schon wie sich das anhört lässt mich den Kopf schütteln. Und EBEN! Ich bin jetzt auch nicht begeistert, dass Rowling HP quasi "fortsetzen" möchte, aber bei ihr weiß ich, dass sie das nicht wegen dem Cash macht - ich meine, sie ist schon so die reichste Frau in England.

      Haha, das stimmt. xD Für Clare sieht das einfach nicht gut aus. Whatever happens on the internet, stays in the internet forever. Schon kacke, wenn man eine - auf gut Deutsch - scheiß Persönlichkeit hat/hatte und man das nicht verstecken kann.

      Geht mir genauso!
      Danke dir! :D

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  6. Ich hab vor ner weile einen ähnlichen Post geschrieben. Kann dir also nur zustimmen :) Auch was Rick Riordan angeht... ABER gut, der widmet der cashie ja mittlerweile Bücher, was soll man da noch sagen.

    Und die Fanfiction muss ich endlich mal lesen.

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    1. Die Widmung hat mir auch den Rest gegeben, ganz ehrlich.

      Ich würds nicht empfehlen :D Erstens ist sie unglaublich lang und zweitens ist der Schreibstil einfach nicht schön. (Ist eben schon 10-16 Jahre her für Claire).

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  7. Liebe Sanne,
    Im Prinzip kann man deinem Post mit einem perfekten Begriff zusammen fassen: Cashandra Clare. Sie nimmt diese eine Welt, die sie geschaffen hat, aus und aus und aus. Und tatsächlich, wenn ich so drüber nachdenke sind Jace und Will sich unglaulich ähnlich. Allgemein ist der sarkastische arrogante Held sowieso eine Figur, die wirklich ausgelutscht wurde. Im Prinzip hat sie also nicht nur eine Fanfic ausgebaut sondern auch noch ein altbekanntes Model einfach wiederholt. Und dennoch will ich die Shadowhunter Welt lieben. Kennst du das, wenn du genügend Gründe hast um eine Sache nicht zu mögen, sie auch nicht magst, aber du die Begeisterung der anderen umbedingt verstehen willst? Und das Fandom allgemein? So geht es mir mit der The Mortal Instruments Serie. Und deswegen will ich irgendwie auch Lady Midnight lesen. Weil alle so begeistert sind und schließlich mochte ich auch The Infernal Devices, wieso sollte ich also die neue Serie nicht mögen? Und vielleicht sollte ich doch mal den letzten 3 Büchern aus der Jace und Clary Reihe ne zweite Chance geben :/
    Die Tatsache, dass sie die Shadowhunter-Welt so ausschlachtet macht mir das Ganze aber madig. Sowas hinterlässt immer nen bitteren Beigeschmack und ich persönlich freue mich immer über Bücher, die etwas Neues mit sich bringen und mich verblüffen.

    Liebe Grüße,
    Susanne

    P.S. Beim überfliegen der anderen Kommentare hab ich das Gefühl mich zu wiederholen, aber nun gut :P
    P.P.S. Rick Riordan hat Cassandra Clare ein Buch gewidmet? Verstehe ich das richtig?

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    1. Hey Susanne,

      ich verstehe dich sogar super gut, denn so geht es mir auch. Ich liebe nach wie vor die Shadowhunterwelt und ich bin treu wie ein Hund wenn es darum geht, alles zu unterstützen - wie auch zum Beispiel die Serie. Ich will auch irgendwie Lady Midnight lesen genauso wie du, aus den gerade genannten Gründen. Und es hinterlässt bei mir auch so einen bitteren Nachgeschmack. Das ist glaube ich auch okay. Man muss sich auch nicht schlecht fühlen. Ich habe die Reihe gelesen zu einer Zeit, in der mich Bücher am meisten beeinflusst haben, da ist es nicht einfach loszulassen. Trotzdem erkenne ich Clares Fehler an und heiße es auch nicht gut. Das muss man mit sich selbst vereinbaren. Ich mag es nur nicht, dass Clare davon profitiert. :/

      Jap, Riordan hat ihr das erste Magnus Chase Buch gewidmet, weil er seinen Charakter Magnus nennen durfte, wie Magnus Bane. :P Ich hatte irgendwo Mal ein Bild, ich finds grad nicht, aber wenn du das Buch in die Hand nimmst siehst du es ja.

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  8. Ich habe bisher nur den ersten Band von Percy Jackson gelesen, fand den aber super und werde die Reihe somit auch demnächst weiter lesen. Von City of Bones habe ich über die Bücher schon zu viel schlechtes gehört, sodass ich da gerade nur die Serie verfolge und an der Buchversion nicht wirklich interesse habe.

    Gerade letztens habe ich erst einen Beitrag gelesen, in dem eine Bloggerin über Autoren, die sie nicht liest geschrieben hat und Clare war aufgrund ihres Verhaltens mit gelistet. Sie soll ja teilweise richtig unverschämt zu Lesern sein, die Kritik an ihren Büchern üben und sowas geht für mich als Autor wirklich nicht. Da muss man in der Lage sein Kritik aufzunehmen und umzusetzten.

    Was ständige Spin Offs anbelangt kann ich nur allgemein sagen: solange sie qualitativ hochwertig sind und Sinn ergeben, freue ich mich darüber. Ist dies aber nicht mehr der Fall, dann finde ich wird daraus nur noch Geldmacherei. Irgendwann wird es mir persönlich dann eh zu viel. Ich brauche eh immer Abwechslung und mag es nicht, wenn Reihen unendlich viele Bände haben.

    Harry Potter ist übrigens bis heute meine absolute Lieblingsreihe und ich war echt traurig, als die Geschichte um Harry endete, aber rückblickend finde ich es gut, dass man einen Zeitpunkt gewählt hat, als die Geschichte wirklich noch richtig gut war und nicht unzählig viele Bücher geschrieben hat. Auf den neuen "Band", freue ich mich jedoch trotzdem. Ist ja auch gar kein weiteres Buch, sondern Skript und ich glaube Rowling sieht das auch als Fandienst, da nicht jeder das Musical in London besuchen kann. Somit hat man trotz allem die Möglichkeit das ganze nachzulesen und das finde ich eine schöne Sache.

    Über die Rumtreiber lese ich richtig gerne Fanfiction, jedoch würde ich mir da echt irgendwie ein Buch oder auch eine Verfilmung wünschen, zwar wüsste ich nicht ob sie meiner Vorstellung gerecht wird, aber der Wunsch ist schon da.

    Deinen Beitrag finde ich wirklich klasse, da ich es einfach toll finde, wenn man auch mal Kritik übt und das ausspricht was einen nervt ;). Hast übrigens auch eine Leserin mehr.

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    1. Percy Jackson ist auch klasse! Es ist einer meiner liebsten Reihen. Ich hab auch gar nicht Kritik an PJ geübt, sondern ein Riordans Taktik, seine Figuren zu recyceln. Die ersten drei Bände von City of.. find ich auch noch lesenswert, kann aber absolut verstehen, wenn man sie mit dem jetzigen Wissen von Clare nicht lesen will. Vor allem hat Clare eine Cyber-Bully Vergangenheit, was sie nicht gerade sympathisch dastehen lässt.

      Die Freude um das neue Harry Potter "Buch" verstehe ich schon, aber ich freue mich selbst einfach nicht drauf. Keine Ahnung, ich hab da zu sehr Angst, dass mir das die Vorstellungen kaputt macht. Dann sollte Rowling meiner Meinung nach lieber über Charaktere schreiben, die man noch nicht kennt :)

      Uii das freut mich ♥ Danke!

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  9. Hey,

    dein Beitrag hat mich wirklich zum nachdenken angeregt. Und während ich den Post gelesen habe ist mir klar geworden, dass du auf jeden Fall etwas wahres schreibst. In meinem jugendlichen Leichtsinn ist es noch schwer zu glauben, dass Menschen (fast) immer auf Geld aus sind.

    Ich liebe die ersten drei Teile der Chroniken der Unterwelt, doch auch wie bei dir fand ich die letzten drei Teile zu viel des guten. Sie haben mir trotzdem super gefallen.
    Die Chroniken der Schattenjäger gefallen mir leider nicht ganz so gut.
    Ob ich Lady Midnight wirklich lesen werde weiß ich noch nicht, aber wahrscheinlich schon. Vielleicht gehe ich jetzt mit anderen Augen an das Buch dran und werde mir ein paar Gedanken darüber machen.

    Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
    Liebe Grüße
    Johanna von www.neahsbuecherstube.blogspot.de

    P.S. Du hast jetzt eine Leserin mehr :D

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    1. Hey,

      es ist echt schade, dass auch bei so etwas wunderbarem wie Bücher Leute ständig auf das Geld aus ist, aber der Büchermarkt ist eben auch ein Markt, weshalb es leider auch nicht so selten ist. :(

      Ich werde es auch wahrscheinlich lesen, allein wegen der Neugier. Aber ich werde mir das Buch ausleihen und nicht kaufen, da ich die Entscheidung der Autorin nicht unterstützen möchte.

      LG ♥
      (Juhu ♥)

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  10. Huhu :)

    Ich finde es irrsinnig einfallslos, wenn man immer nur recycelt... ich hab mich da an anderer Stelle schon mal aufgeregt und zwar ging es da um "Wait for you" von J. Lynn... und dass damit diese ekelhafte Unart angefangen hat Geschichten einfach noch mal 1:1 wieder zu veröffentlichen in dem man nur die Perspektive endet...aber nicht mal neue Szenen einfügt... Seitdem bereitet es mir Bauchschmerzen, wenn eine Fortsetzung in neuer Perspektive veröffentlicht wird... und ich lese sie grundsätzlich nicht. Nichts anderes macht Anna Todd jetzt ja auch... wobei ihre After-Reihe ja sowieso genug Stoff für eigene "Echt jetzt?"-Artikel hergibt..

    Daran musste ich jetzt denken, als ich das von Cassandra Clare gelesen habe... Ich selbst kann zu den Büchern nicht sooo viel sagen... denn ich hänge seit geraumer Zeit fest. Nach "City of Bones" im letzten Jahr und "GESCHWISTER? HALLO?" ... habe ich vor kurzem "City of Ashes" lesen wollen... und mich dann doch für das kürzere Hörbuch entschieden... und da mittendrin aufgehört... Ich bin von dem Geschwisterding und dass das einfach so hingenommen wird so angepisst, dass ich mir nicht vorstellen kann das noch 4,5 weitere Bücher zu ertragen :D Irgendwas in mir möchte das aber unbedingt vervollständigen *seufz* Und die Verfilmung finde ich richtig übel.. *hüstel* Bin aber dann auch ausgestiegen als ich gemerkt habe, dass ich mir die weiteren Bücher spoiler...

    Ich kann dir also was Clare angeht nicht zustimmen, weil ich einfach keine Ahnung habe... aber Recycling kann man einfach total übertreiben...

    Bei Kerstin Gier ähneln sich ihre Mädels zwar auch sehr.. also Gwen und Liv ... aber es wirkt trotzdem nicht so ausgelutscht. Immerhin ist es ne andere Geschichte.

    So.. jetzt widme ich mich dem Artikel wegen dem ich eigentlich hier bin...*g*

    *wink*

    Svea

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    1. Hey,

      ja, das ist jetzt leider so ein Trend geworden mit anderen Perspektiven.. :D Ist tatsächlich Geldmacherei, anders kann man das nicht ausdrücken.

      Puh, ich möchte dich zwar nicht spoilern, aber ich würde dir empfehlen wenigstens bis City of Glass zu lesen, vor allem wenn du dich über die Geschwistersache aufregst. Da gibt's noch eine ganze Story. Aber wenn du dich so sehr damit quälst, würde ich mir einfach die Wiki Artikel durchlesen, wenn du wissen möchtest wie es weitergeht.

      LG ♥

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  11. Hey,
    nur so vorweg: ich hab deinen Beitrag schon vor Wochen gelesen, als du ihn online gestellt hast. Aber ich habs total verpeilt zu kommentieren :D
    Ich hab auch schon öfters über diese Thematik nachgedacht. Wann ist eben genug ?
    Bei Cassandra Clare hab ich jetzt nur 5/6 von Chroniken der Unterwelt gelesen und mir auch vorgenommen demnächst mit Chroniken der Schattenjäger anzufangen. Und immer wieder blickt mich Lady Midnight in den Buchläden an (also in den letzten Tagen). :D :D
    Ich wusste gar nicht, dass sogar danach noch 2 weitere Reihen folgen. Das finde ich einfach "too much", so sehr ich auch die Welt liebe, die Cassandra Clare erschaffen hat. Irgendwie eine Zwickmühle :D und so ein doofes Marketing :(
    Irgendwie frage ich mich bei Rick Riordan & Cassandra Clare sich nicht so aus ihrer Wohlfühlszone rausbewegen udn nichts neues ausprobieren und dabei immer noch das was gut angekommen ist, erweiterrn. Ich mag Spin-off-Reihen, aber bitte nicht in alle Ewigkeit :D
    Nur um nochmal auf deine Worte zurück zu kommen : schön, dass du über das Thema mal deine Meinung geschrieben hast. :)
    Lg Callie

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