Montag, 14. November 2016

NaNoWriMo 2016- Woche 2: Es ist nicht alles hoffnungslos & Arkanum-Heimweh


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Da ist doch tatsächlich die zweite Woche schon vorbei! Tatsächlich kann ich endlich über Verbesserung berichten: Nach meinem Missmut in der letzten Woche empfinde ich mich jetzt produktiver. Die Geschichte nimmt langsam an Form an und klingt auch gar nicht mehr so bescheuert in meinen Ohren. Diese Feststellung brauchte ich, damit ich auch in dem Glauben tippen kann, dass das, was ich fabriziere, auch nicht für die Katz ist.

Gleich nachdem ich meinen Beitrag letzten Montag geschrieben hatte, habe ich mich an eine Outline gesetzt. Dazu hatte ich ja zuvor keine Zeit. Das hat mir SO geholfen! Auch wenn ich mich nicht 100%ig daran halte, so habe ich schon einmal ein Grundgerüst, auf das ich zurück fallen kann, sollte ich nicht mehr weiter wissen. Zudem hatte ich richtig Lust bestimmte Szenen zu schreiben und habe es ignoriert, ob sie wirklich viel zur allgemeinen Story beitragen oder nicht. Beim NaNo geht es ja erst einmal um den Word Count. Ob die Szene dann zählt oder nicht beurteile ich dann in der Überarbeitung.

Zudem spiele ich ein wenig mit den Perspektiven, oder versuche es zumindest. So viel Ambition alle fünf Charaktere gleichrangig zu einem Hauptcharakter zu machen habe ich leider nicht - die Art, wie ich die Geschichte erzählen möchte, passt auch nicht. Nicht jeder soll gleich seine Geheimnisse enthüllen, aber ich brauche fast alle Charaktere, um Vorausdeutungen zu machen oder einen Subplot einzuleiten. Manchmal finde ich es auch interessant, in einen anderen Charakter zu schlüpfen und zu erforschen, was er von dem anderen denkt. Wie gesagt, wer weiß, ob das alles später in der Endfassung landet - meine Wortanzahl steigt und ich habe Spaß beim Schreiben, und genau das brauche ich!

Es macht Spaß die neue Welt, in der die Story spielt, zu erforschen während ich schreibe. Die Zeit sie zu planen hatte ich noch nicht gehabt, aber ich finde die Reihenfolge - erst einmal das aufschreiben, was mir einfällt, und dann die detaillierte Ausarbeitung - passt mir gerade ganz gut. So kann ich mich erst einmal auf "wesentliche" Dinge konzentrieren, wie Handlung und Charaktere. Mit denen ich übrigens langsam warm werde. Reyes ist mir sehr viel ähnlicher als Thea es in "Das Arkanum der Alchemisten" war (wir beide sind vom MBTI-Persönlichkeitstyp "MBTI" :D), was es mir manchmal leichter, manchmal schwerer fällt sie zu schreiben. Ich habe bei jedem den Persönlichkeitstyp festgelegt (ich kategorisiere gerne alles, so fühl ich mich wohler), was die Charaktere greifbarer für mich gemacht hat. Ich bin erleichtert, dass sie sich alle von den Charakteren unterscheiden, die man in "Arkanum" vorfindet (kein MBTI-Typ taucht doppelt auf).

Aber apropos "Das Arkanum der Alchemisten".. ich habe in dieser Woche stark gemerkt, wie sehr ich die Story und die Charaktere vermisse. Momentan befindet sich das Manuskript ja in den Händen der Betaleser. Ich kann gerade ohnehin nicht viel daran machen - die Fortsetzung wollte ich erst anfangen, wenn ich damit fertig bin, die Anmerkungen der Betaleser einzuarbeiten. Es ist aber so, dass ich Dinge sehe und denke "Oh, das könnte Valon gefallen".. oder "das würde Thea sicher kaufen", usw. Sie sind SO präsent in meinem Kopf, das sich nicht mit ihnen zu beschäftigen fast schon ein bisschen sehr wehtut. Aber ich übe mich in Geduld! Viel kann ich sowieso nicht daran ändern. :D

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