Sonntag, 26. Juni 2016

Schreiblaunen #3

"Schreiblaunen" ist eine Aktion von Fieberherz, bei der ich einen kleinen Einblick in mein derzeitiges Schreibprojekt gebe. Dabei teile ich mit, was mir geholfen hat, was weniger funktioniert hat und wie ich allgemein so vorankomme.



Skadosh! Die dritte Ausgabe von Schreiblaunen ist da - und seit dem letzten Mal hat sich auch vieles getan. Nachdem ich euch einzelne Einblicke gegeben habe die letzten Wochen, gibt es hier Mal einen groben Überblick über mein jetziges Projekt.

       
Montag, 20. Juni 2016

Schreibblockaden und der Weg des Schurken

In den letzten Wochen schlage ich mich mit einer ganz schön miesen Schreibblockade herum. Meine Deadline musste ich jetzt auf Ende Juli verschieben - wobei auch das großzügig gesetzt ist, gegeben dem Klausurenstress, der mir bevorsteht. Einerseits liegt es daran, dass mein Kopf gerade in anderen Dingen steckt (meine Seminararbeit zu Kleopatra schreibt sich nicht von selbst, und Referate und Essays müssen auch erledigt werden), andererseits habe ich das Gefühl, etwas hindert mich daran, an meiner Geschichte weiterzuschreiben. Der Wille ist da - aber wann immer ich Scrivener öffne, schiebt sich ein Riegel vor meinen Kopf.
       
Dienstag, 7. Juni 2016

Spotlight: Die Illusion einer seriösen Literatur

Mit "Spotlight" rücke ich Bücher in den Vordergrund eines größeren Kontexts wie Artikel, Serien, aktuelle Themen, etc.

Leider, lieber Herr Oliver Jungen, blieb es mir verwehrt Ihren Artikel zur LitBlog Convention zu lesen, da er nicht online auffindbar ist, sondern nur in der gedruckten FAZ. Was heißt es schon heutzutage im Internet zu veröffentlichen? Natürlich will man nicht jeden Menschen damit erreichen. Denn Zeitung lesen, vor allem eine, die sich nicht jeder leisten kann, ist ja heutzutage etwas Elitäres. Nur seriöse Menschen, die seriöse Literatur lesen und seriöse Kritik schreiben - die sollten erreicht werden! 

       
Sonntag, 5. Juni 2016

Der Anti-Villain und wenn ein Nebencharakter zum Liebling wird

Prinz Zuko aus "Avatar - Der Herr der Elemente" - zwar kein "Neben"charakter, aber einer, hinter dem mehr steckt als man glaubt.
Zurzeit arbeite ich an der 3. Version von "Das Arkanum der Alchemisten" und das bedeutet für mich, dass ich genauer auf die Bausteine schaue, die meine Geschichte ausmachen. Das war am Anfang schwierig für mich, weil ich gar nicht wusste wo ich anfangen soll. Mit den Charakteren? Dem Plot? Den Red-Herrings? Ich habe dann zunächst mit dem World-Building angefangen - das ist der größte Baustein, auf den die Charaktere beruhen - auf dem der Plot beruht. Da habe ich große Defizite dargestellt, denn das World-Building hat Konsequenzen auf die Charaktere, und demnach auch auf den Plot. Mir hat diese Etappe in der Bearbeitung auf viele Ideen gebracht, wie ich die Charaktere noch einmal mehr Tiefe verleihen kann. Wenn ich weiß wie weit fortgeschritten die Technologie in meiner Welt ist, dann kann ich mir auch besser vorstellen, welche Folgen dies auf das Leben der Charaktere hat. Positive oder Negative? In einer hoch technisierten Welt profitiert nicht jeder davon - was ist mit den Leuten, die keinen Zugang dazu haben und auf alle Mitglieder der Familie angewiesen sind, Geld zu verdienen?

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