Donnerstag, 26. Oktober 2017

Nevernight Blogtour, Tag 4: Der Weltenaufbau

Willkommen zu Tag 4 der "Nevernight"-Blogtour! Während wir schon das ein oder das andere über den Hauptcharakter Mia und ihren Begleiter, Herr Freundlich, erfahren haben, möchte ich euch ein wenig über die Welt erzählen, in der sich Mia bewegt. 

Die Republik Itreya und die Hauptstadt Gottesgrab

Itreya ist eine Welt, in der drei Sonnen scheinen.  Eine Nacht, wie wir sie kennen, gibt es nicht - nur "Nimmernächte". Die Sonnen gehen nie unter, außer wenn "Wahrdunkel" herrscht, was jedoch selten passiert.

Ein prominenter Spielort in "Nevernight" ist die Hauptstadt von Itreya, Gottesgrab - die "Stadt der Gebeinen und Brücken". Jay Kristoff erklärt die Stadt als eine Art Gedankenexperiment: Denn dabei handelt es sich um eine Mischung aus dem antiken Rom und dem Venedig der Renaissance.



Wie funktioniert das? Die Geschichte von Gottesgrab erklärt da so einiges. Sogenannte "Königsmacher" wollten die Itreyanische Republik stürzen und die Monarchie wieder einführen. Etwas ähnliches hat sich in der europäischen Geschichte ereignet: Julius Caesar riss als Feldherr im alten Rom mehr und mehr Macht an sich und erklärte sich schlussendlich zum Kaiser auf Lebenszeit, was dem Senat der Republik Rom überhaupt nicht gefallen hat (wie wir alle wissen). Schließlich hatte Rom schon eine Zeit der Könige hinter sich, die sich nicht wiederholen sollte, wofür Caesar mit seinem Leben bezahlen musste. Wie auch die Königsmacher, die fortan als Verräter der Republik gehängt wurden und immer noch geächtet werden. Ab da verlaufen die Geschichtslinien jedoch etwas anders. Caesars Taten hatten einen Nachklang, und schon bald stieg Augustus als Monarch auf und läutete den Beginn der römischen Kaiserzeit ein. In Itreya gab es jedoch keine solche Figur. Der Senat behielt die Macht und Itreya verblieb als Republik bis in die heutige Zeit, die an das Venedig der Renaissance erinnert - eine Metropole für Kaufmänner und Händler. Allerdings ohne eine führende Figur... angeblich.

Auch vom Aussehen fühlt man sich an Rom erinnert, wie zum Beispiel beim Aquädukt, das die Stadt mit Wasser versorgt. Die vielen Flüsse und Brücken und das Klettern von Dach zu Dach erinnern jedoch an Venedig, das man auch mit einer Gondel erkunden kann. Gottesgrab weist aber auch eine einzigartige "Skyline" auf, die auf einer mythischen Erzählung beruht. Die Stadt besteht aus verschiedenen "Körperteilen": Da wären die Rippen, eines der größten Wahrzeichen der Stadt. Es handelt sich dabei um sechzehn verknöcherte Türme, die im Stadtzentrum "aus Brücken und Gebeinen" emporgehoben sind. Laut der Mythen sind es die Rippen der letzten Titanen. Weitere Orte sind das Herz, der Schwerarm, der Schilddarm, aber auch die westliche und östliche Schamgegend bezeichnen Viertel in Gottesgrab.

Um euch ein paar Eindrücke zu vermitteln, wir Gottesgrab aussehen könnte, hab ich euch ein Mood-Board erstellt:


Und nun die Frage für das Gewinnspiel:
Findet ihr es spannend, wenn Autoren sich für ihre fiktiven Orte reale Vorbilder suchen und wenn ja, was findet ihr dabei besonders interessant?

Ich freue mich auf eure Antworten!

Teilnahmebedingungen:
  • Teilnehmen können alle volljährigen Personen oder ab 14 Jahren mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten, die einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder Schweiz haben.
  • Um zu gewinnen müssen die jeweiligen Fragen auf den Blogs in den Kommentaren beantwortet werden.
  • Pro beantworteter Frage gibt es ein Los.
  • Die Lose kommen alle in einen Topf, die Gewinner werden per Zufall ausgelost.
  • Die Teilnahme ist vom 25. Oktober 2017 bis einschließlich zum 31. Oktober 2017 möglich.
  • Die Gewinner werden ab dem 01. November 2017 auf den Blogs bekannt gegeben.
  • Keine Barauszahlung. Kein Ersatz bei Verlust auf dem Versandweg.

Morgen geht es dann bei Miss Foxy Reads weiter, die euch etwas über die Fußnoten in "Nevernight" erzählen wird!

Vielen Dank an Fischer Tor für die Unterstützung dieser Blogtour!

Kommentare:

  1. Hi!

    Jetzt kann ich mir die Stadt ganz gut vorstellen - vor allem die Bilder dazu sind einfach super!

    Reale Vorbilder zu fiktiven Welten, ich überlege grade, in welchen Büchern die ich gelesen habe das schon vorgekommen ist.
    Ich lese ja schon viel High Fantasy und die meisten Welten sind scheinen zwar fiktiv, aber ein bisschen merkt man dann doch immer wieder Parallelen zu unserer.
    Ich mag eigentlich beides.
    Wenn es an ein Land oder eine Stadt von uns angelehnt ist, hat das natürlich Wiedererkennungswert und ich bin neugierig, wie der Autor das ganze "umgestaltet" und was daraus sozusagen erwächst in der Geschichte. Das braucht genauso viel Originalität wie eine komplett neue Welt, wo sich der Autor ja komplett austoben kann und auf nicht so viel Rücksicht nehmen muss.
    Denn wenn der Bezug zu unserer Welt da ist, sollte die Stadt oder das Land schon irgendwelche typischen Eigenschaften haben, die man davon kennt. Spontan fällt mir da z. B. die Grischa Reihe von Leigh Bardugo ein, die ja an Russland angelehnt ist.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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  2. Heihei

    Uuuh die Bilder sind ja traumhaft!

    Mir spielt es keine Rolle, ob reales Vorbild oder gänzlich fiktiv, hauptsache der Autor verstrickt sich nicht in seiber eigenen Welt und er schafft es, alles gut zu beschreiben :)

    LG
    Katy

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  3. Hallo
    Interessanter kann ich nicht sagen, aber ich glaube egal wie man sich ein Ort vorstellt. Es gibt ihn, denn es gibt so viele verschiedene Orte auf der Welt, dass man eine Ort so oder ähnlich findet. Und da es so tolle Orte gibt finde ich es auch toll, dass sie erwähnt werden.
    LG Manu

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  4. Hallo,
    vielen Dank, für die Vorstellung der fiktiven Welt in Nevernight.
    Die Bilder dazu finde ich sehr schön.:)

    Ich finde es interessant, wenn Autoren reale Welten als Vorbild nehmen. Irgendwie braucht man auch erstmal eine Grundwelt und dann kann man sich immer mehr Details dazu stricken. Am Besten ist noch, wenn man die Welt wiedererkennt oder sogar schonmal dort war. Da kann man es sich noch genauer vorstellen.

    Viele liebe Grüße,
    Apathy

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  5. Hallo :)
    Die Fotos, die du da zusammengestellt hast, sind echt toll!
    Ich finde es schon gut, wenn es ein reales Vorbild gibt.
    Besonders wenn die Welt bzw. der Handlungsort nicht genau beschrieben wird, hilft das oft, um sich das etwas besser vorstellen zu können.

    LG Anna C.
    (caanna92@gmail.com)

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  6. Hallo ^^

    Vielen dank , für die tollen Bilder und den Beitrag.Ich könnte mir bei einigen vorstellen , dass Mia dort irgendwo in den Schatten steht.Solche Bilder regen die Fantasie an.Ob fiktiv oder real ist für mich nicht wichtig.
    Solange es toll beschrieben wird, und das Kopfkino läuft während dem lesen.

    Liebe grüße Fatma

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  7. Hallo,
    wenn die Autoren sich reale Vorbilder für ihre Orte in der Geschichte aussuchen, dann mag ich es oft, wenn ich die Orte kenne, aber manchmal passt es auch gerne. Ich kann aber auch sehr gut mit erfundenen Orten leben, so lange sie gut beschrieben werden. Dann kann ich oftmals meiner Fantasie freieren Lauf lassen. Also, ich bin da zwiegespalten.
    Die Bilder, die du rausgesucht hast, sind aber wirklich toll.

    Liebe Grüße, Jutta

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  8. Ein Vorbild oder Ideen kann man sich immer holen doch schöner finde ich das wenn man es denn noch individuell seiner eigenen geschichte anpasst und nicht einfach nur eins zu eins kopiert!
    LG..Jenny

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  9. Hallo!

    Also mir ist das ehrlich gesagt relativ egal. Ich mag sowohl rein fiktive Welten als auch solche, die anhand von "Vorbildern" entworfen wurden. An letzterem finde ich es besonders cool, wenn ich diese Orte schon mal besucht habe und dann beim Lesen Parallelen entdecke und mich an meine Zeit dort zurück erinnern kann.

    LG Jessy

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  10. Huhu!

    Ich finde es immer toll, wenn zu fiktiven Welten reale Vorbilder vorhanden sind. Erstens unterstützt mich dies in meiner Vorstellungskraft.
    Zweitens kann man so sehen, wie sich der Autor/die Autorin "ihre" Welt vorgestellt hat.

    Liebe Grüße
    Carolin Stürmer

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  11. Halli hallo
    Interessiert verfolge ich die Tour danke also auch für deinen tollen Beitrag und die inspirierenden Bilder, sehr schön geworden.

    Ich persönlich bin ein Mensch, dem es recht schwer fällt mir Orte, Dinge usw...vorstellen zu können ich bin total der bildliche Typ.
    Weshalb es für mich natürlich von Vorteil ist, wenn der Autor reale Vorbilder hat.

    Liebe Grüsse
    Bea

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  12. Fiktive Welten finde ich ab und zu recht spannend. Wenn ein Autor reale Orte als Vorbild nimmt, ist es vor allem für die Vorstellungskraft ein Pluspunkt. Ich finde diesen Punkt gut, aber Autoren dürfen auch gerne nicht reale Welten erschaffen.

    Auf die Welt in diesem Buch bin ich tatsächlich sehr gespannt. Deine Bildersammlung finde ich mega ansprechen ;)

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  13. Oh ja, fiktive Welten und Figuren haben viel mehr Spielraum und die Autoren können dabei ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Es ist viel mehr möglich. Aber reale Vorbilder geben immer Inspiration und mir macht es Spaß, die realen Sachen in der Geschichte zu entdecken.

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  14. Hallöchen zusammen :)
    Ich habe eure tolle Blogtour gerade erst entdeckt und anscheinend keinen Tag zu früh :) Das Buch habe ich schon eine ganze Weile auf dem Schirm und ich schleiche schon sehr lange darum herum. Auf der Frankfurter Buchmesse ist es mir sehr empfohlen worden und jetzt bin ich umso gespannter darauf. Es ist definitiv auf meiner Wunschliste!

    Dein Beitrag war toll! Total informativ, sehr schön gestaltet und eine tolle Präsentation. Die Welt, in der die Geschichte spielt, hast du ganz wunderbar vorgestellt. Vor allem die Bilder dazu haben es mir sehr angetan. Jetzt habe ich einen wirklich tollen Eindruck von der Welt bekommen und möchte nun selbst dorthin reisen :)

    Jetzt zu deiner Frage:
    Deine Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, finde ich ... Ich glaube, das hängt für mich von Buch zu Buch ab und ich würde es nicht pauschalisieren wollen. Einerseits finde ich es sehr spannend, wenn Autoren für ihre fiktiven Welten reale Orte als Vorbilder nehmen. Manchmal fällt es dann leichter, sich den Ort vorzustellen und zudem unterstützt es meine Vorstellung. Andererseits mag ich es auch sehr, wenn die Vorstellung komplett meiner Fantasie überlassen wird. Es hat beides seinen Reiz :)

    Vielen Dank für den tollen Beitrag und die schöne Blogotur. Ich werde jetzt gleich mal bei den anderen Tagen stöbern :)

    Lg
    Levenya
    www.levenyasbuchzeit.blogspot.de

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  15. Huhu!

    Danke für den schönen Einblick und die tollen Bilder. Wenn es gut umgesetzt ist, finde ich es meist sehr spannend, wenn sich Autoren reale Vorbilder für ihren Weltentwurf suchen. Allerdings muss es dann auch gut gemacht sein. Meist gefällt es mir besser, wenn die Welten fiktiv sind. Da ist der Fantasie dann keine Grenze gesetzt!

    Liebe Grüße,
    Lisa von Prettytigers Bücherregal (Blog & Facebook)
    prettytiger(at)web.de

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  16. Hallo Sanne,

    mh ich muss sagen, dass ist mir eigentlich egal. Denn für mich ist wichtig, dass der Autor mich mit seiner erdachten Welt abholen und entführen kann. Dabei ist es mir eigentlich egal, ob die Welt nun an einen realen Ort angelehnt ist.

    Liebe Grüße
    Sandra

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  17. Wirklich ein gelungener Beitrag, hat viel Spaß gemacht.
    Ich finde es schön, wenn sie sich reale Vorbilder suchen, denn so haben sie ein Bild vor Augen und auch die Leser können sich so leichter die Szenerie vorstellen.
    Wenn man das Gefühl hat, dass man das irgendwie kennt, fühlt man sich doch direkt etwas wohler.

    Liebe Grüße
    Martina

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  18. Hallo Sanne,

    erstmal Danke für deinen tollen Beitrag und das Gewinnspiel.

    Ich finde es toll, wenn sich die Autoren an realen Orten orientieren, so habe ich diese leichter vor Augen, wenn ich sie schon kenne bzw. kann mir online Bilder anschauen.


    Liebe Grüße

    Ruzi

    ruzicak25@gmail.com

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  19. Huhu!

    Wow, ich bin immer noch ganz gefesselt von dieser wunderschönen Karte! *-* Die sieht so toll aus, dass ich mich richtig auf deinen Beitrag gestürzt habe, denn die Welt in der Nevernight spielt ist wirklich toll. Ich mag es, wenn Autoren sich an realen Orten orientieren. Vielleicht erkennt man dann bestimmte Plätze wieder! Egal ob aus Geschichten, von Fotos oder weil man selbst schon dort war. Man muss die Fantasy nicht mehr so anstrengen, weil man schon Anhaltspunkte hat.

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

    bookblossom@yahoo.com

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  20. Hey!
    Danke für den informativen Beitrag und vor allem das coole Moodboard!
    Das sorgte direkt dafür, dass ich mich wieder in die Geschichte zurück versetzt fühlte, die ich unfassbar genial fand.

    Liebe Grüße,
    Nicci

    PS. dies ist kein Gewinnspielkommentar

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  21. Hallo,

    ich finde das schon spannend, da man sich dann manchmal etwas besser orientieren kann; es ist für mich aber kein wirkliches Muss...

    LG

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