Sonntag, 25. März 2018

Die Körper der Lara Croft

Alicia Vikander als Lara Croft in Tomb Raider (2018)
(c) Warner Bros. / Metro-Goldwyn-Mayer / GK Films / Square Enix
Vergangene Woche lief Tomb Raider in den Kinos an. Es handelt sich hierbei um eine Neuverfilmung bzw. ein Reboot der cinematischen Lara Croft, das wiederum auf dem Reboot des Videospiels Tomb Raider von Square Enix aus dem Jahr 2013 basiert. Das Bild, das uns allen vermutlich zuerst in den Kopf schießt, ist eine knapp bekleidete Angelina Jolie, eine Pistole in jeder Hand, langer, dunkler Zopf und vor allem mit ausgeprägten Rundungen an gewissen Körperstellen. Kurz gesagt: wir sehen eine kurvige, weibliche Heldin vor uns, deren Aussehen stark von sexualisierten Vorstellungen bestimmt wird.


Angelina Jolie in Lara Croft: Tomb Raider (2001)
(c) Mutual Film Company / Eidos Interactive
Angelina Jolie, das war vor fast zwanzig Jahren. Heute ist Alicia Vikander die Kino-Lara. Als sie für die Rolle der englischen Aristokratin angekündigt wurde, löste das erst einmal eine Protestwelle aus. Fans der alten Filme beschwerten sich, dass sie ja gar nicht aussehe wie Angelina Jolie in Lara Croft: Tomb Raider (2001) oder in Tomb Raider: Die Wiege des Lebens (2003). Es fehlten, um es zu wörtlich zu zitieren, "dicke Hupen" und "dicke Lippen".

Natürlich orientiert sich Angelina Jolies Darstellung an dem im Jahr 1996 erschienen Tomb Raider für die PlayStation, das bereits ein gewisses Körperbild etablierte. Eine knapp bekleidete Action-Heldin - etwas, was es zuvor noch gar nicht gegeben hatte, weil weibliche Figuren in Videospielen oftmals zu Nebenfiguren degradiert wurden, die der männliche Held retten musste - war auch auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten. Angelina Jolies Darstellung hat großen Eindruck hinterlassen. Er ist wohl so groß, das er auch heute noch als Maßstab für alle Lara-Darstellungen gilt. Sie ist die "klassische Lara". Etwas, dem Alicia Vikander angeblich nicht entspricht.

Tomb Raider: The Last Revelation (1999)
(c) Core Design / Eidos
Damals dachte ich: Okay. Ich kann die Enttäuschung irgendwo verstehen. So geht es vermutlich auch den Star Wars Fans, die sich über die Entwicklung ihrer Lieblingsfiguren entrüsten, weil sie, von Nostalgie geprägt, die alten Filme idealisieren. Ich verstehe, dass es schwer ist, sich auf Neues einzulassen, gerade wenn man mit den Dingen aufgewachsen ist und sie eine Renaissance in einer neuen Zeit erfahren.

Aber man muss sich dabei einiger Dinge klar werden: Zwischen dem Videospiel aus dem Jahr 1998 und dem Film heute, 2018, sind zwanzig Jahre vergangen. Es ist klar, dass die Gesellschaft sich vermutlich weiterentwickelt hat, genauso wie die Gaming-Industrie. Es sind deutlich mehr Frauen vertreten, sowohl in der Spieler-Demographie als auch in den Produktionen. Da könnte man meinen, dass sich das Frauenbild weiterentwickelt hat. Natürlich: 1998 wurde davon ausgegangen, dass Tomb Raider vorwiegend von männlichen Spieler gekauft würde, gerade, weil man von der Annahme ausging, dass diese überwiegend Videospiele spielten. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass auch viele weibliche Spieler Lara als eine ihrer ersten Videospiel-Heldinnen ansahen, mich eingeschlossen.

(c) Warner Bros. / Metro-Goldwyn-Mayer / GK Films / Square Enix
Es sollte mich nicht überraschen, dass auch meine weiblichen Kolleginnen genau wie die männlichen Fans empört über Alicia Vikanders Casting sind, weil sie keine "dicken Titten" hat wie die "klassische Lara", aber ich war es trotzdem, als ich die Facebook-Kommentare durchgegangen bin:

"Wen hat die Alte flachgelegt, um die Rolle zu bekommen? Ich bin empört. Die sieht Lara so gar nicht ähnlich."
"Anscheinend war die Produktion so teuer, das kein Geld mehr für Essen da war. Die sieht nur 'durchtrainiert' aus, weil sie mager ist... habe auch die neuen Spiele, sie ist meilenweit weg davon."
"Flach wie ein Brett."
"Ich mag das Klassische von Früher, langer geflochtener Zopf, dicke Hupen und dicke Lippen."

Abgesehen davon, dass die Annahme, eine Frau müsse mit jemandem schlafen, um an eine Rolle zu kommen - und ihr damit jegliche Fähigkeit, durch ihr eigenes Können Karriere zu machen, abgesprochen wird - schon schlimm genug ist, sind diese Kommentare nichts als reines, widerliches Bodyshaming, kombiniert mit Sexismus. Ich habe es noch nie erlebt, dass Leute so über einen männlichen Schauspieler reden.

Warum ist Laras Erscheinungsbild so stark an ihre Weiblichkeit gekoppelt? Warum ist eine sexualisierte Darstellung wichtig, um 'Lara Croft' zu sein?

Leicht kann man sagen, dass Lara im männlichen Blick positioniert wird, aber solche Kommentare kommen tatsächlich oft überwiegend von weiblichen Fans, die nicht mit der Körperbeschaffung Laras zufrieden sind.

The Evolution of Lara Croft v. l. n. r.: Tomb Raider, Tomb Raider II, Tomb Raider III (2x), Tomb Raider IV: The Last Revelation, Tomb Raider V: Chronicles (2x), Angel of Darkness, Legend, Anniversary, Underworld, Guardian of Light, Tomb Raider (2013)
(c) Pedro Croft, deviantart
Wenn man sich die Entwicklung der Videospielfigur Lara Croft anschaut, sieht man einige Parallelen zwischen den verschiedenen Laras, aber auch, wie sie sich in Laufe der Zeit verändert haben. Das 'sexy' Outfit hat sich in den ersten Jahren nicht groß verändert, es handelt sich dabei meistens um ein Top, Hotpants und Stiefel. Davon unterscheidet sich die neue Lara (2013), die zwar immer noch mit einem Top, aber mit langen Hosen - die vermutlich im Dschungel auch besser schützen - realistischer dargestellt wird. Es handelt sich hierbei um die "Standardoutfits" - Lara trägt, je nach Mission, auch mal ein Kleid oder einen Lederanzug, in dem ihre Figur auf sexualisierte Weise betont wird.

Auffällig ist die Betonung der Brüste und Hüften, die in den ersten Spielen sogar noch mit ein wenig Schattierung zur Geltung kommt. Mit der Verbesserung der Engine treten auch die Kurven deutlicher hervor, vor allem in Legend (2006), Anniversary (2007) und Underworld (2008). Es handelt sich hier um eine sehr weibliche Darstellung. Den Kontrast dazu bietet erneut Tomb Raider (2013), in dem Lara eine weniger üppige Figur hat und der Ausschnitt nicht so tief ausfällt wie in den drei vorherigen Spielen.

Ich fand es toll, dass eine Frau wie Lara sich in so einer gefährlichen Welt durchsetzen kann. Tomb Raider III war eines der ersten Spiele, die ich auf der PlayStation gespielt habe. Allerdings war es mir immer egal, wie groß ihr Brust- oder Hüftumfang war. Vielleicht war ich zu jung, aber vielleicht hat es einfach keine Rolle gespielt und hat weder meine Meinung über Lara beeinflusst, noch geprägt.

Tomb Raider: Legend (2006)
(c) Crystal Dynamics
Lara Croft war schon immer 'badass'. Sie hat immer zwei Pistolen dabei, legt sich mit den stärksten Männern an, lebt in einem Herrenhaus und ist dabei noch super intelligent und gebildet. Die Grundstory war immer gleich: Als Archäologin tritt sie das Erbe ihres Vaters an - tritt also in die Fußstapfen des männlichen Elternteils - und reist um die Welt, um seltene Artefakte zu finden. Auf ihrer Reise trifft sie vor allem Männer, und nicht selten wird kommentiert, dass sie ja eine (gutaussehende) Frau ist, die auch hin und wieder die Verführerin spielt (Auch für den Spieler, der beim Spielen auf ihre Brüste zoomen kann, wenn er will). Dabei hat sie eine kalte, unnachgiebige Persönlichkeit, ist also genauso skrupellos wie ihre männlichen Feinde.

Generell ist Lara überwiegend von Männern umringt. Gerade in den Filmen wird immer wieder auf ihre Beziehung zu ihrem Vater referiert. Sie möchte ihn finden, und wird mit seiner wahren Persönlichkeit - die entgegen ihrer Romantisierung auftritt - konfrontiert. Auch in Tomb Raider (2018) begibt sich Lara auf die Suche nach ihrem totgeglaubten Vater, Richard Croft.

Ab Legend (2006) - dem Spiel, das nicht nur auf einer neuen Engine lief, sondern auch unter einem neuen Unternehmen entwickelt wurde - wird gezielt Laras Suche nach ihrer totgeglaubten Mutter thematisiert. Generell spielen in diesem Teil der Reihe Frauenbeziehungen eine prominente Rolle. Lara sucht ihre Mutter und muss dabei ihrer besten Freundin als Feindin gegenübertreten. Weitere weibliche Bezugspersonen treten im Reboot auf, und zwar in Tomb Raider (2013) und Rise of the Tomb Raider (2015), wo wir einerseits Sam, andererseits Anna treffen.
Lara und ihre Mutter, Amelia Croft in Tomb Raider: Legend (2006)
(c) Crystal Dynamics
Meiner Meinung nach wird Lara durch das Auftreten von weiblichen Bezugspersonen mehr Persönlichkeit gegeben. Die sonst kalte, unnachgiebige Frau zeigt Empathie und Emotion, vielleicht, um es plump zu sagen, wird sie vom Charakter her weiblicher. Und das macht sie nicht weniger badass, schließlich hat sie immer noch zwei Pistolen und legt jeden um, der ihr im Weg steht.

Dieser Punkt wird im neuen Film nicht so stark herausgearbeitet, allerdings haben wir dennoch einprägsame Szenen mit Lara und Anna in Tomb Raider (2018), denen sogar fast ebensoviel Laufzeit eingeräumt wird wie Laras Szenen mit ihrem Vater. In diesem Film erfahren wir auch eine große Abkoppelung von der "klassischen Lara", wenn vorgestellt wird, dass sie eben nicht das Erbe ihres Vaters antritt und im Croft Manor lebt. Dies könnte auch als Ausdruck ihrer Emanzipation verstanden werden. Sie geht ihren eigenen Weg, im Gegensatz zu der "klassischen Lara", die ihrem männlichen Vorbild gefolgt ist.

Man könnte meinen, Lara hätte sich zu einer wahren Persönlichkeit entwickelt, bei der ihre Körperbeschaffenheit gar keine Rolle spielt. Eine Rolle spielt nur, in welchem Licht man sie sieht - und man muss Lara nicht sexualisieren, ihre Weiblichkeit mit großen Brüsten und vollen Lippen betonen. Die Leute, die sich darüber beschweren, dass Alicia Vikander nicht "ihre" Lara darstellt, sind im Grunde selbst schuld. Charaktere entwickeln sich weiter, ebenso die Zeiten, in denen wir leben - eine Lara von damals wäre nie im Leben durchgekommen.

(c) Warner Bros. / Metro-Goldwyn-Mayer / GK Films / Square Enix
Ich habe den Film gesehen und fand ihn großartig. Ich dachte mir: Endlich mal eine gute Videospiel-Verfilmung. Sie bietet nicht nur den altenFans etwas Neues, sondern auch den gängigen Kinobesuchern. Ich habe Lara angefeuert, mich über die Entwicklung, die sie durchmacht, gefreut. Ihre Sexualität oder ihr Körper haben absolut nichts mit der Handlung zu tun. Sie musste niemanden verführen, schon gar nicht hat ein Mann in dieser Geschichte ein Wort über ihr Aussehen verloren. Es gab auch keine angedeutete Vergewaltigungsszene, wie in Tomb Raider (2013). Man hätte Lara problemlos mit eine*r Schauspieler*in anderes Geschlechts austauschen können und der Film wäre der gleiche gewesen. Und das finde ich ist ein sehr wichtiger Punkt.

Ich hätte mich gefreut, wenn der Film sich etwas mehr getraut hätte, und sich vielleicht an der Storyline in Legend (2006) orientiert hätte, um damit auch einem Vergleich zu den Filmen von 2001 und 2003 zu entgehen. Aber ich verstehe, dass man mit gewissen Bausteinen des Stoffes arbeiten muss, und hoffe, dass es sich in den nächsten Filmen, sollten sie denn kommen, anders verhält.

Natürlich ist diese Sicht sehr einseitig - man könnte jetzt noch die Diskussion aufmachen, welche Körperbeschaffenheit man hätte auswählen müssen, um eine gewisse Repräsentation zu fördern. Mir ging es in dieser Diskussion jedoch gezielt um das Bodyshaming von Alicia Vikander im Vergleich zu Angelina Jolie, und ich wollte vor allem betonen, dass ihr Körper nichts mit der Darstellung von Lara Croft zu tun hat. Denn der Punkt ist: Jede*r kann Lara Croft sein. Das hat nichts mit dem Körper zu tun.

Wie seht ihr das? Habt ihr die Diskussion mitverfolgt, oder woanders schon mal miterlebt? Teilt mir gerne eure Meinung mit!

Kommentare:

  1. Hey!
    Erst mal vorweg: Toller Artikel!
    Ich habe den Film noch nicht gesehen, freue mich aber schon seit Monaten darauf. Es hat sich einfach noch nicht ergeben, grr. :)
    Im Vorfeld habe ich viele Artikel gelesen, die sich zwar nicht ganz so deutlich und fies ausdrückten wie die Kommentare, die du hier zitiert hast, aber dennoch in dieselbe Richtung gingen. Es wurde neben dem Bodyshaming auch angesprochen, dass Lara hier (laut der Trailer, zu dem Zeitpunkt gab es noch nichts anderes) ihrem Vater folgt - und mit der Motivation, einem Mann nachzueifern, jegliches Recht darauf verwirkt, als starke Frau mit feministischen Zügen dazustehen. Ich konnte nur den Kopf schütteln, als ich das gesehen habe. In meinen Augen war der Trailer großartig, teilweise hat er mich so sehr an die Spiele erinnert (besonders die neuesten), dass ich für einen Augenblick vergessen habe, dass sie tatsächlich eine echte Person ist, keine computergenerierte. (Konkret meine ich damit den Sprung auf den Flugzeugflügel und den Moment, in dem sie abprallt.) Dass mich der Trailer so sehr an das Spiel erinnerte, habe ich als sehr positiv wahrgenommen. Ich denke, der Film wird mir sehr gefallen und ich rechne, wie du es auch beschrieben hast, mit einer tollen Spieleverfilmung.
    Ich denke ebenfalls, dass Leute gern in bekannten Mustern bleiben und sich über Veränderungen ihrer geliebten ikonisierten Figuren ärgern. Es ist doch jedes Mal wieder so, wenn ein Buch verfilmt wird und die SchauspielerInnen nicht dem Kopfkino jedes Lesers entsprechen: irgendwer regt sich immer auf, aber die Allgemeinheit wird zufriedengestellt. Und wenn man ein paar Jahre später dann noch mal reinschaut, stellt man fest, ach, so schlimm ist es auch wieder nicht.
    Für mich passt Alicia Vikander rein äußerlich genau so gut zu Lara Croft wie Angelina Jolie, wenn nicht sogar besser. Und die Oberweite oder irgendwelche Rundungen sollten das letzte sein, worüber gesprochen wird, wenn es solche Themen wie Schauspielkunst oder Kraft und Fitness gibt.
    Ich hatte vor, nachdem ich den Film gesehen habe, einen ähnlichen Artikel zu schreiben, da mich die Äußerungen im Vorfeld ziemlich aufgeregt haben. Jetzt bist du mir zuvor gekommen. Mal gucken, ob ich noch mehr zu sagen habe, wenn es so weit ist. :)

    Liebe Grüße,
    Henrike

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey Henrike,

      vielen Dank für deinen Kommentar!

      Der Film zitiert viele Dinge vor allem aus dem Spiel von 2013, hat aber auch Elemente von Rise of the Tomb Raider. Ich finde, dass er da die richtige Balance findet, den Fans etwas Bekanntes und Neues zu bieten, und das schafft nicht jede Verfilmung. Aus dem Trailer etwas zu urteilen ist natürlich Blödsinn - das hat mich auch sehr geärgert, dass Leute voreilig Schlüsse gezogen haben. Und zu behaupten, dass es unfeministisch sei, dass Lara ihrem Vater nacheifert... abgesehen davon, dass der Film nicht in diese Richtung geht - ist Quatsch.

      Da gebe ich dir Recht! Ich finde, viele sind einfach viel zu eingesessen in diesen Mustern. Ich versuche immer offen gegenüber neuen Interpretationen zu sein, alles andere wäre ja nur langweilig. Hätte man mir den gleichen Stoff geliefert, wie vor zwanzig Jahren mit Angelina Jolie, wäre ich mir nicht sicher, ob ich der Neuverfilmung mit gleicher Begeisterung begegnet wäre.

      Ich sehe das genauso wie du. :) Lara Croft war nie definiert über ihren Körper. Klar gibt es verschiedene Elemente, die sie ausmachen - die braunen Haare, die aristokratische Herkunft, die Neugier - aber all das kann in jeder Kleidergröße verpackt werden.

      Also ich wäre zumindest sehr gespannt auf deinen Beitrag! Es wäre cool, wenn er noch kommen würde. :)

      Liebe Grüße
      Sanne

      Löschen
  2. Hallo Sanne,

    was für ein interessanter Artikel. Ich bin Gamerin der ersten Stunde, habe aber die letzten drei Spiele nicht gespielt (hauptsächlich aus zeitlichen Gründen). Wenn ich mich umdrehe, sehe ich drei Tomb Raider-Fotos an der Wand -- zwei aus den Tomb Raider Filmen mit Angelina, eines von Art Work der Games. In meiner Wohnung steht eine lebensgroße Figur von Lara Croft (aus Legend). Bisher habe ich den neuen Film noch nicht gesehen (wieder mal zeitliche Gründe), aber ich bin sicher, dass er mir gefallen wird.

    Du hast geschrieben: "Man hätte Lara problemlos mit eine*r Schauspieler*in anderes Geschlechts austauschen können und der Film wäre der gleiche gewesen. Und das finde ich ist ein sehr wichtiger Punkt."

    Das finde ich nicht gut. Lara Croft ist Lara Croft ist Lara Croft -- und eben keine geschlechtsneutrale Figur. Wäre Indiana Jones nicht ebenfalls verlieren, wenn die Figur von einer Frau gespielt würde?

    Ich fand Angelina super als Lara und ich finde (zumindest im Trailer und auf Fotos) Alicia super. Es sind nur Facetten einer Figur. Für mich steht ohnehin die Geschichte, das Abenteuer und die Spannung im Vordergrund, die die jeweilige Schauspielerin herüberbringen muss. Aber bitte doch eine Frau -- denn: Lara Croft ist Lara Croft ist Lara Croft.

    Liebe Grüße,
    Birgit

    PS: Selbst hier in meinem Arbeitszimmer stehen noch drei kleine Lara Figuren. :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Birgit,

      vielen Dank für dein Kommentar!

      Da bin ich neidisch! Ich habe leider kein Merch von den Spielen, habe mir aber immer die Artworks gewünscht :)

      Das versteh ich vollkommen und ich wollte damit nicht andeuten, dass ich mir auch eine männliche Person als Lara vorstellen kann - der Satz war so gemeint, dass man sie nicht mehr so stark sexualisiert wie in den vorherigen Adaptionen, und dass man mehr darauf achtet sie zu einer dreidimensionalen Figur zu machen, anstatt ihre weiblichen Reize zu betonen. Aber sonst stimme ich dir zu - Lara darf bitte immer noch Lara bleiben. :)

      Liebe Grüße,
      Susanne

      Löschen

Mit dem von dir abgeschickten Kommentar akzeptierst du, dass der von dir geschriebene Kommentar und die personenbezogene Daten, (wie z. B. deine IP-Adresse) , die damit einhergehen, an Google-Server übermittelt werden. Beachte hierfür meine Datenschutzerklärung und die Datenschutzerklärung von Google.