Freitag, 1. Juni 2018

#IchBinEinSpinsterGirl - "Unser Spinster Club" mit Holly Bourne und dtv


Immer diese Hashtags! Und diese komischen Worte! Was ist denn ein "Spinster Girl" schon wieder? Was habe ich verpasst? Nun: Verpasst habt ihr (noch) nichts, deshalb schreibe ich diesen Post, um euch von einem ganz tollen Buch zu berichten: "Was ist schon normal?" von Holly Bourne, das am 20. Juli beim dtv-Verlag erscheinen wird. Dies ist das erste Buch der "Spinster Girls"-Reihe der Autorin, von der ich euch schon mal vor ein paar Jahren hier berichtet habe, als ich die Bücher bereits auf Englisch gelesen habe. Ich freue mich wahnsinnig, dass auch die Bücher im deutschen Raum verlegt werden und noch mehr, dass ich offizielle Spinster Girl-Bloggerpatin bin! Was bedeutet, das ich euch in Zukunft mehr mit Infos über diese Bücher versorgen werde.
In den Büchern geht es um die drei Mädchen Evie, Lottie und Amber, die sich in einem feministischen Club zusammenfinden, um über Gender-Fragen und Geschlechterrollen zu diskutieren. Der Name "Spinster Girl" kommt daher, dass sie das englische Wort "spinster" (zu dt.: alte Jungfer) für sich reklamieren wollen und sich Fragen stellen, wie: Warum bezeichnet man nur Frauen als spinster / alte Jungfer? Wieso gibt es kein männliches Äquivalent dazu? Was sagt dies über unsere Gesellschaft aus?

In Großbritannien gründete Holly Bourne, die Autorin der Bücher, bereits einen Spinster Club - und dieser Aktion haben sich dtv und fünf weitere Bloggerinnen angeschlossen: Lea von Liberiarium, Anna von Ink of Books, Anabelle von Stehlblüten, Isabell von Isabells Bücherwelt und ich haben den Anfang gemacht und wollen Büchhändler*innen miteinbeziehen, aber vor allem EUCH! 

Was macht ein Spinster Girl aus? Auch darüber haben wir fünf uns Gedanken gemacht und uns ein paar Worte überlegt, die ihr auf unserer Spinster Club Seite des dtv Verlags nachlesen könnt! Ich habe gesagt:

"Ich bin ein Spinster Girl, weil ich mich dafür einsetze, nicht nach klassischen Rollenbildern zu urteilen und beurteilt zu werden."

Evie, Lottie und Amber halten zusammen, unterstützen sich und vor allem erinnern sie sich gegenseitig, dass es wichtig ist, sich von stereotypischen, schädlichen Rollenbildern zu entfernen - nicht nur, was Mädchen angeht, sondern auch Jungen. Manche Erwartungen an die Geschlechter hat man, weil man es nicht anders kennt - aber sie fangen an, Dinge, die als gegeben betrachtet werden, zu hinterfragen. Feministin zu sein bedeutet nicht, dass man nicht mehr Jungs mögen darf oder alleine kämpfen muss - sondern, dass man sich dafür einsetzt, dass jeder die gleichen Chancen erhält und sich von schädlichen Erwartungen löst!


Bist du auch ein Spinster Girl? Dann mach mit unter dem Hashtag #IchBinEinSpinsterGirl und teile uns mit, was dich zum Spinster Girl macht!

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